Ende März endet die Amtsperiode – der Niederweninger Gemeinderat hat darum Bilanz über die vergangene Legislatur gezogen. Die Ziele seien auf der Website stets öffentlich zugänglich und überprüfbar gewesen. Mit Freude habe der Gemeinderat festgestellt, dass es gelungen sei, fast alle Vorgaben zu erfüllen, heisst es in der Bilanz.

So konnte der Steuerfuss gesenkt werden – von 116 Prozent im Jahre 2010 auf heute 108 Prozent. Möglich gemacht hätten dies der sparsame Umgang mit den Gemeindefinanzen sowie die gute Budgetdisziplin.

Rund 300 neue Bürger

Ein Erfolg gewesen sei auch die Einbürgerungsaktion im Jahr 2012: Rund 300 Einwohnerinnen und Einwohner sind Bürger von Niederweningen geworden, haben die Wohngemeinde auch zu ihrem Heimatdorf gemacht.

Als Erfolg wertet der Gemeinderat um Präsidentin Andrea Weber auch die Bau- und Zonenordnung, die neu erarbeitet und von der Gemeindeversammlung genehmigt wurde. «Dass die Fassung, die der Gemeinderat ausgearbeitet hatte, die Einwohner überzeugte, zeigt die Tatsache, dass lediglich drei Änderungsanträge aus der Bevölkerung gestellt wurden», heisst es in der Bilanz.

Veloverkehr muss sicherer werden

eben den Erfolgen erwähnt der Gemeinderat auch mehrere Ziele, die er nicht erreicht hat. «Das Ziel, den Veloverkehr auf der Wehntalerstrasse sicherer zu gestalten, konnte nicht umgesetzt werden.» Nicht realisiert werden konnte ausserdem die Idee, von der Bucher Guyer AG einen älteren Block im Binzacher-Quartier zu erwerben, um günstigen Wohnraum im Gemeindebesitz zu haben.