Der Jugendraum im Untergeschoss der Mehrzweckhalle Freienwil erlebt aktuell eine Blütezeit. «Es gibt Abende, da kommen bis zu 30 Jugendliche ins Greenhouse», sagt Gemeinderätin Astrid Bühler Ruedin. Noch vor nicht allzu langer Zeit sei der Raum kaum mehr genutzt worden.

Inzwischen hat Martina Willi die Verantwortung für das Greenhouse übernommen. «Die Jugendlichen kommen wieder gerne hierhin», lobt Bühler. Der Jugendraum liege dem Gemeinderat am Herzen, sagt sie. «Wir sind eine Gemeinde mit vielen Kindern, ihnen wollen wir etwas bieten.»

Freienwils Gemeinderätin spricht über den Erfolg des Jugendraums Greenhouse

Freienwils Gemeinderätin spricht über den Erfolg des Jugendraums Greenhouse

Abende verlaufen ohne Streit

Der Raum steht Jugendlichen im Alter von 12 bis 16 Jahren jeden zweiten Freitag zur Verfügung. Zwei Schutzräume sind zum Jugendraum umfunktioniert worden – die Teenager tanzen, spielen Playstation und diskutieren. «Das Spezielle am Greenhouse ist die Durchmischung», erklärt Martina Willi. «Hier treffen sich Schüler aus der Bez, Sek und Real.» In vielen anderen Räumen, die sie kenne, sei das nicht der Fall. «Manchmal kommen sogar Teenager von Tegerfelden hierhin.» Im Raum gibt es Regeln – Alkohol und Nikotin sind verboten. «Probleme mit den Jugendlichen gibt es keine, die Abende verlaufen immer friedlich», sagt Martina Willi.

Ab dem 1. April übernimmt die Jugendarbeitsstelle Surbtal (Jast) die Verantwortung für das Greenhouse. «Es ist wichtig, dass Jugendliche an einem Ort weg von der Familie zusammen sein können, sagt Jast-Leiter Willi Deck. «Es ist einer der ersten Schritte des Ablösungsprozesses vom Elternhaus.»