Baden

Der kleine Testlauf für die grosse Sanierung am Schulhausplatz

Sie sind in die Planung und Ausführung der Werkleitungsarbeiten involviert (v. l.): Pierre Rudoni (Regionalwerke), Martin Koch (Projektleiter StadtBaden), Urs Grimm (Projektverantwortlicher Gähler und Partner) und Michael Wägli (Projektleiter Kanton). -rr-

Sie sind in die Planung und Ausführung der Werkleitungsarbeiten involviert (v. l.): Pierre Rudoni (Regionalwerke), Martin Koch (Projektleiter StadtBaden), Urs Grimm (Projektverantwortlicher Gähler und Partner) und Michael Wägli (Projektleiter Kanton). -rr-

Am kommenden Montag beginnt die erste Etappe der Werkleitungsarbeiten. Sie beschert dem Auto-Verkehr bis Oktober leichte Behinderungen. Rund um den Schulhausplatz wird bis April 2014 ein Werkleitungsring erstellt. Damit ist der Weg für die Sanierung frei.

Der Schulhausplatz ist nicht nur Knotenpunkt für den Verkehr, sondern im Untergrund auch für alle Werkleitungen – Wasser, Abwasser, Strom, Gas und Telekommunikation. Bevor im Frühjahr 2015 der Startschuss zur Sanierung des Schulhausplatzes fallen kann, müssen alle Leitungen in verlegt werden.

Insgesamt werden 20 Kilometer Kabelschutzrohre künftig in einem Werkleitungsring rund um den Schulhausplatz geführt. Am 8. Juli beginnt die erste Etappe über 250 Meter und 6 Rohr-Kilometern, die bis Oktober dauern wird. Bis Frühjahr 2014 erfolgt der übrige Teil.

Sanierung des Schulhausplatzes in Baden sollte ohne Komplikationen über die Bühne gehen.

Sanierung des Schulhausplatzes in Baden sollte ohne Komplikationen über die Bühne gehen.

Betrieb ohne Unterbruch garantiert

Der geplante Werkleitungsring bringt zwei wichtige Vorteile: Erstens wird damit das spätere Baufeld von Werkleitungen weitgehend frei, sodass die Bauarbeiten praktisch ungehindert erfolgen können. Zweitens benötigt man auf diese Weise keine Provisorien. Vor allem aber wird laut Projektleiter Urs Grimm, Gähler und Partner, damit eine unterbruchsfreie Versorgung gewährleistet.

Der Verkehr werde möglichst wenig beeinträchtigt, erklärt Martin Koch, Leiter Tiefbau und Projektleiter seitens der Stadt Baden. Bis auf kleine Verschiebungen von Haltestellen wird der Busverkehr nicht tangiert.

Ebenso seien Fussgänger- und Veloverkehr abgesehen von kleinen Umwegen nicht betroffen. Dennoch bekommen die Verkehrsteilnehmer einen kleinen Vorgeschmack davon, was ihnen ab 2015 blühen wird.

19. bis 22. Juli Auto-Umleitung

Die Einschränkungen für den Autoverkehr sind verkraftbar: Bis Oktober bleibt die Ausfahrt der Zürcherstrasse zur Mellingerstrasse gesperrt; die Zufahrt zu den betroffenen Liegenschaften erfolgt über die Oberstadtstrasse.

Gearbeitet wird jeweils von Montag bis Freitag von 7 bis 12 und von 13 bis 19 Uhr. Einzig am Wochenende vom 19. bis 22. Juli wird der Autoverkehr von Wettingen Richtung Baden über die Siggenthalerbrücke umgeleitet.

Weil die Hauptquerung der Mellingerstrasse vor der Hochbrücke und im Bereich Zürcherstrasse sehr aufwändig ist, braucht es für diesen Teilabschnitt ein Arbeitswochenende im 24-Stunden-Betrieb.

Der Kanalisationsanschluss des Stadtbaches, der bis 11 Meter tief zu liegen kommt, erfolgt ab Juli bis September. Entlang der Mellingerstrasse von der Neuenhofer- bis zur Oberstadtstrasse wird der Werkleitungsring ab August bis Oktober verlegt.

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