Birmenstorf
Der Lätteweiher wird ausgelichtet, damit sich Amphibien wohler fühlen

Beim Lätteweiher in Birmenstorf sollen die Frösche in Ruhe laichen können. Im Konzept für den Unterhalt der Naturschutzobjekte waren für das Jahr 2012 für Pflegeeingriffe am Lätteweiher 20 000 Franken budgetiert.

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Frösche sollen im Lätteweiher in Ruhe laichen können. (Archiv)

Frösche sollen im Lätteweiher in Ruhe laichen können. (Archiv)

Wolfgang Wagmann

Eine Lagebeurteilung mit der Abteilung für Umwelt, Landschaft und Gewässer zeigte, dass Aufwand und Nutzen des Vorhabens in einem schlechten Verhältnis stehen. Für nachhaltige Eingriffe, sofern solche denn auch in diesem Ausmass tatsächlich erwünscht sind, wurden Kosten im Umfang von rund 90 000 Franken geschätzt.

Weiher als Laichgebiet erhalten

Vor diesem Hintergrund besann sich der Gemeinderat zurück auf das für das Weihergebiet ursprünglich definierte Schutzziel, dieses als Laichgebiet und Brutbiotop zu erhalten – und auf das Aussetzen von Fischen zu verzichten.

Diesen Ansprüchen an einen Feucht-/Nassstandort wird der Weiher auch im heutigen, zunehmend verlandeten Zustand gerecht. Als sinnvolle Naturschutzmassnahme wurde vom Kanton empfohlen, den «Weiher» auszulichten, also in diesem die Lichtverhältnisse zugunsten von verschiedenen Amphibienarten zu verbessern.

Um den oberen Weiher sollen schnell wachsende Baum- und Straucharten entfernt sowie Totholz gefördert werden. Mit dem Forstbetrieb wurde dieser Ersteingriff vor Ort abgesprochen. An den hierfür veranschlagten Kosten von 5000 Franken beteiligen sich Bund und Kanton im Rahmen der abgeschlossenen Vereinbarung mit 50 Prozent. (cru)

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