Zwei grosse Pakete mit Plänen und Berichten schleppten Gemeindeschreiber Toni Laube und Bauverwalter Andreas Müller vor das historische Gebäude des ehemaligen Hotels Schwanen.

Historisch sei auch der Augenblick, fügte Gemeindeammann Pius Graf hinzu. Es handelte sich um die Baubewilligung «für das umfangreichste Projekt, über das die Gemeinde jemals befunden hat».

Rund 60 Millionen Franken will Hans-Rudolf Wyss, Inhaber der Wyss Holding AG, mit seiner Brugger Firma an der Limmat investieren.

Geplant ist ein Komplex mit Hotel und Mietwohnungen am Hangfuss sowie darüberliegend eine Überbauung mit Eigentumswohnungen.

Der «Schwanen» – erstellt Mitte 19. Jahrhundert – wird in seiner Erscheinung bestehen bleiben und nach hinten erweitert.

59 Hotelzimmer und 21 Mietwohnungen sind geplant.

Namens der Gemeinde Ennetbaden zeigten sich Graf und Vizeammann Jürg Braga sehr erfreut darüber, dass sich das Bädergebiet weiter entwickelt.

Das Grossprojekt «Schwanen» sei ein Meilenstein. Graf verriet, dass der nächsten Gemeindeversammlung ein Kredit von acht Millionen Franken für die Neugestaltung der Badstrasse vorgelegt werde.

Hans-Rudolf Wyss setzt nun seine Hoffnungen auch auf die Badener, denn für einen erfolgreichen Hotelbetrieb reiche das Know-how von Bad Schinznach allein nicht aus. «Darum warte ich sehnlichst auf den Baubeginn des neuen Thermalbades», fügt Wyss an.

Das «Schwanen«-Projekt wurde vom Büro Gähler und Partner, Ennetbaden, lange Jahre im «Schwanen» einquartiert, geplant.

Der Baustart ist auf Januar 2014 festgelegt. Bis Herbst 2015 will man die ersten Wohnungen beziehen können, der Hotelbau soll ein Jahr später stehen.

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Interview mit Hans-Rudolf Wyss.