Baden
Der neue Stadtrat hat die Ressorts verteilt – Kohler und Ramseier starten mit Wunschressorts

Die Stadt Baden hat ihre erste Bauministerin. Für die Amtsdauer 2018 bis 2021 übernimmt Sandra Kohler das Ressort Planung und Bau, Philippe Ramseier Liegenschaften und Infrastruktur. Ammann Markus Schneider Finanzen, Entwicklungsplanung und Dienste.

Roman Huber
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Alex Spichale

Die traditionelle Montagssitzung des Badener Stadtrats fand gleich in doppelter Ausführung statt. Noch vor den Tagesgeschäften, setzte sich der Stadtrat in seiner künftigen Besetzung zu Tische, anschliessend diskutierte der Stadtrat in seiner jetzigen Formation die laufenden Geschäfte. Wichtigstes Thema des neuen Stadtrates war natürlich die Ressortverteilung für die Amtsperiode von 2018 bis 2021.

Sehen Sie in der Galerie, wer welche Ressorts bekommen hat:

Markus Schneider (CVP) übernimmt standesgemäss das Ressort Finanzen Er übernimmt standesgemäss das Ressort Finanzen.
7 Bilder
Regula Dell'Anno (SP) Vizeammann Regula Dell'Anno kümmert sich um Gesundheit und Soziales.
Sandra Kohler (parteilos) erhält ihr Wunschressort, nämlich Planung und Bau. Kohler erhält ihr Wunschressort, nämlich Planung und Bau.
Philippe Ramseier (FDP) Er ist ab sofort für das Ressort Immobilien und Infrastruktur zuständig. Er fühle sich bei dieser Aufgabe "sehr wohl".
Matthias Gotter (CVP) Die öffentliche Sicherheit ist das Ressort von Matthias Gotter.
Erich Obrist (parteilos) Obrist wird weiterhin für das Ressort Gesellschaft und Kultur zuständig sein.
Ruth Müri (Team) Müri ist für das Ressort Bildung verantwortlich.

Markus Schneider (CVP) übernimmt standesgemäss das Ressort Finanzen Er übernimmt standesgemäss das Ressort Finanzen.

ENNIO LEANZA

Die neu gewählte Stadträtin Sandra Kohler (parteilos, 36) erhält ihr Wunschressort, nämlich Planung und Bau. Die Gegnerin des Burghalde-Kredits wird also auch den Bau des neuen Sekundarstufenzentrums unter ihre Fittiche bekommen. "Ich werde mich zuerst eingehend in dieses komplexe Vorhaben einarbeiten müssen", erklärt Kohler auf Anfrage. Ihr Job werde zweifellos auch sein, dass die Kosten im Griff behalten werden können. Und wenn sich Sparpotenzial zeige, werde sie alles daran setzen, dieses auch zu realisieren. Auch die weitere städtebauliche Entwicklung bedeute für sie viel. "Ich denke, dass Baden auch punkto Gestaltung Potenzial hat, was ein wichtiges Anliegen der Bevölkerung ist", sagt Kohler und will dahingehend mit der Entwicklungsplanung nahe zusammenarbeiten.

Sein Wunschressort hat auch Philippe Ramseier (FDP, 41). Er habe nicht als erste Wahl das Ressort Planung und Bau im Visier gehabt, auch wenn dieses zweifellos eine Herausforderung gewesen wäre. "Mit dem Ressort Immobilien und Infrastruktur fühle ich mich sehr wohl", sagt Ramseier. Er orte in diesen Bereichen einige Kapazitäten für die fortschreitende Digitalisierung, aber auch für die Ansiedlung neuer Firmen auf dem Stadtgebiet.

Das ist der neue Stadtammann Markus Schneider:

Markus Schneider ist neuer Stadtammann von Baden.
7 Bilder
Markus Schneider mit Vizeammann Regula Dell'Anno
Die unterlegene Sandra Kohler (parteilos) gratuliert Schneider.
Geri Müller wurde als Gemeindeammann abgewählt - Markus Schneider folgt ihm im Januar 2018 nach.
Susanne Voser, Markus Schneider, Roland Kuster und Markus Dieth, vl.
Mit Jurist Lorenz Höchli.
Schneider geniesst den Wahlsieg

Markus Schneider ist neuer Stadtammann von Baden.

Alex Spichale

Der neu gewählte Stadtammann Markus Schneider (CVP) übernimmt standesgemäss das Ressort Finanzen, das in den nächsten Jahren einige Herausforderung an den Stadtrat stellen wird. Daneben wird er für Entwicklungsplanung zuständig sein und die Dienste unter seiner Regie erhalten.

Die übrigen Ressorts bleiben bei den Bisherigen: Gesundheit und Soziales bei Vizeammann Regula Dell'Anno (SP), die Bildung bei Ruth Müri (Team), öffentliche Sicherheit bei Matthias Gotter (CVP) sowie Gesellschaft und Kultur bei Erich Obrist (parteilos). Der neu gewählte Stadtrat sei nach seiner konstituierenden Sitzung zum Mittagessen in den "Roten Turm" gegangen, liess er verlauten. Die Ressortverteilung habe sehr einvernehmlich und in einer positiven Stimmung stattgefunden, bestätigte Schneider, der auch den Vorsitz innehatte.

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