Anfang Woche wurde er von der Kantonspolizei Aargau gefasst, befindet sich nun aber wieder auf freiem Fuss. Seine Nachbarn in Wettingen sind schockiert. «Meine Tochter geht hier in den Kindergarten», sagt Kerim Kanalga zu «Tele M1». Der beunruhigte Vater hätte seine Bedenken, wenn solche Leute einfach herumlaufen würden. Laut Erwin Sutter sollte sich der Sex-Grüsel doch bei seinen Opfern entschuldigen. «Dann geht es ihm auch besser», vermutet er. Die Adressen habe er ja.

Eine harte Strafe muss er aber nicht befürchten, sagt die Brugger Juristin Jeanine Hollinger zu «Tele M1». «Nötigung und Drohung wird mit einer Freiheitsstrafe von maximal drei Jahren oder einer Geldbusse bestraft.» Die Juristin rechnet aber lediglich mit einer Geldstrafe im Fall des Sex-Grüsels. (ldu)