Niederweningen
Der Steuerfuss in Niederweningen ohne Diskussionen auf 45 Prozent gesenkt

Die Niederweninger Stimmbevölkerung hat alle vier Anträge des Gemeinderats angenommen – diskussionslos. Der Steuerfuss wird nun von 49 auf 45 Prozent gesenkt. Dennoch ist für kommendes Jahr ein Überschuss von 200000 Franken prognostiziert.

Manuel Bühlmann
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Der Gemeinde Niederweningen geht es finanziell gut – die Steuern sinken weiter.

Der Gemeinde Niederweningen geht es finanziell gut – die Steuern sinken weiter.

Foto Archiv/Walter Schwager

Die Gemeindeversammlung ist aus Sicht des Gemeinderats erfreulich verlaufen: Alle vier Anträge nahmen die anwesenden 78 Niederweninger Stimmbürger diskussionslos an. Die Entscheide waren – mit einer Ausnahme – einstimmig. «Die Stimmbevölkerung hat damit ihr Vertrauen gegenüber dem Gemeinderat zum Ausdruck gebracht», sagt Andrea Weber, Gemeindepräsidentin von Niederweningen.

Die Senkung des Steuerfusses von 49 auf 45 Prozent wurde gutgeheissen. Damit konnte die Gemeinde den Trend der vergangenen Jahre weiterführen: Seit 2007 wurde der Steuerfuss jährlich um einige Prozente gesenkt. Trotz geringeren Steuereinnahmen rechnet der Gemeinderat für das kommende Jahr mit einem Überschuss von 200000 Franken.

Ebenfalls unbestritten waren die weiteren Traktanden: Das geänderte Reglement über die Gemeindebeiträge an die familienergänzende Kinderbetreuung wurde angenommen. Darin sind unter anderem die Höhe der Beträge festgelegt, die Eltern mit einem gemeinsamen Arbeitspensum von mindestens 120 Prozent zustehen. Ja sagten die Niederweninger auch zur Statutenrevision des Zweckverbandes Langzeitpflege im Bezirk Dielsdorf und zum Antrag des Gemeinderats, alle Abteilungen der politischen Gemeinde unter einem einzigen Stellendach zusammenzuführen.

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