Wohlenschwil
Der Steuerfuss sinkt am 1. Januar auf 119 Prozent

«Endlich können wir den Steuerfuss reduzieren», kündigte Gemeindeammann Erika Schibli die Budgetdebatte an. Die Gemeindeversammlung genehmigte neben dem Budget 2014 auch die Sanierungskredite für das Meliorationswerk und den Radweg nach Mägenwil.

Dieter Minder
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Vizeammann Maja Pfister dank den austretenden Gemeindemitarbeitern und Kommissionsmitgliedern für ihre Arbeit und überreicht ihnen ein kleines Präsent.

Vizeammann Maja Pfister dank den austretenden Gemeindemitarbeitern und Kommissionsmitgliedern für ihre Arbeit und überreicht ihnen ein kleines Präsent.

Dieter Minder

Die Freude der 101 Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung am Freitag war so gross, dass sie das Budget 2014 einstimmig annahmen. Damit gilt vom 1. Januar an ein um 3 Prozentpunkte auf 119 Prozent reduzierter Steuerfuss. Dank diesem sollten der Gemeinde rund 3,7 Millionen Franken Steuern zufliessen. 49 Prozent des Nettoaufwandes 2014 der Gemeinde fliesst im kommenden Jahr in die Bildung. «Das ist gut investiertes Geld», sagte Schibli.

Für die Sanierung der Flurwege und der Drainageleitungen des Meliorationswerks genehmigte die Versammlung 582 000 Franken. Nach Abzug der Bundes- und Kantonssubventionen verbleiben Wohlenschwil kommt Kosten von rund 332 00 Franken. Nach dem neu geltenden Harmonisierten Rechnungsmodell (HRM 2) wird das Meliorationswerk auf 40 Jahre abgeschrieben. Daraus entstehend der Gemeinde jährliche Kosten für Zinsen und Abschreibungen von 14 500 Franken. Für die Erneuerung des Radwegs Wohlenschwil-Mägenwil bewilligte die Versammlung mit grossem Mehr 100 000 Franken. Der Kanton wird das Werk mit 50 000 Franken subventionieren.

Zilan Aksoy wurde das Bürgerrecht der Gemeinde zugesichert.

Da nur 101 der 999 Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung teilnahmen, unterliegen alle Beschlüsse dem fakultativen Referendum.

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