Steruersatz

Der Steuerfuss soll steigen

Das Zeil eines Steuerfusses von 98 Prozent erreicht Spreitenbach nicht.

Für das Budget 2011 hat sich der Gemeinderat einen Steuerfuss von 98% als Ziel gesetzt. Trotz restriktiver Budgetrichtlinien und vom Gemeinderat vorgenommenen Kürzungen von rund 3,8 Millionen Franken ist dieses Ziel nicht erreicht worden. Grund dafür sind vor allem Kosten, die der Gemeinde durch den Kanton neu auferlegt wurden. Diese sind durch die Gemeinde nicht beeinflussbar und müssen durch eine Steuerfusserhöhung von 3% gedeckt werden. Das Budget 2011 schliesst mit einer Steuerfusserhöhung von 3 Steuerprozent und einem Steuerfuss von 101% ausgeglichen ab.

Die Nettoinvestitionen betragen 2,5 Millionen Franken. Der Eigenfinanzierungsgrad ist mit 59% schlechter als im Vorjahr. Die Investitionen können damit nicht vollumfänglich selbst finanziert werden. Die Schulden werden sich 2011 dadurch erhöhen.

Bei der Abwasserbeseitigung ist eine Entnahme von 87500 Franken aus den Eigenmitteln vorgesehen. Die Dienststelle Abfallbewirtschaftung schliesst mit zusätzlichen Abschreibungen von 6000 Franken ab.

Das Budget der Wasserversorgung schliesst sehr gut ab. Es erlaubt zusätzliche Abschreibungen von 12 000 Franken. Beim Kommunikations- Netz Spreitenbach (KNS) sind total Abschreibungen von 233000 Franken vorgesehen. Das KNS bietet den Einwohnern und Unternehmen sehr viele Vorteile zu günstigen Preisen und ist für die Gemeinde sehr lukrativ. Bei der Elektrizitätsversorgung können sogar zusätzliche Abschreibungen von 842500 Franken vorgenommen werden. (DM)

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