«Ich bin sehr zufrieden mit der Sanierung der Bruggerstrasse», sagt Giuliano Sabato, Kreisingenieur des Kantons und Projektleiter. Mit den Arbeiten an der Kantonsstrasse wurde im Februar begonnen. Zurzeit werden kleine Abschlussarbeiten ausgeführt. «Die wichtigen Arbeiten dauerten bis Ende August», sagt Sabato. Den Projektleiter erstaunt selbst, dass alle Arbeiten nach Plan verlaufen sind. Den Höhepunkt der Sanierung bildete der Belagseinbau, der an zwei Wochenenden im Juli stattfand. Dabei standen rund 100 Arbeiter im Einsatz.

Projektkosten liegen im Budget

Nebst dem neuen Belag wurden die Werkleitungen saniert und neue Lichtsignalanlage installiert. Zwischen dem az-Hochhaus und dem Merkerareal wurde ein Fussgängerübergang eingerichtet. Er dient als Ersatz für die Unterführung, die nicht behindertengerecht gestaltet werden konnte. Ausserdem wurde ein durchgehender Radweg eingezeichnet. Die Projektkosten belaufen sich auf rund sechs Millionen Franken und liegen damit im Budget.

Die Bruggerstrasse ist die meistbefahrene Strasse des Kantons. Aufgrund der Bautätigkeit war sie zeitweise nicht vollständig befahrbar. Verkehrslotsen sorgten für einen möglichst reibungslosen Verkehrsfluss. «Am ersten Wochenende wurden wir vom Verkehrsvolumen überrascht. Doch wir konnten unser Konzept anpassen. So kam es danach zu keinen grossen Verzögerungen mehr», sagt Sabato.

Projekt im üblichen Rahmen

Nicht nur bei der Bruggerstrasse wurde im Laufe des Jahres viel gebaut. Stadtturmstrasse, Dynamostrasse, Parkstrasse und Rütistrasse bekamen ebenfalls einen neuen Belag und neue Werkleitungen. «Für uns ist das kein besonders grosses Projekt», sagt Martin Koch, Leiter Tiefbau der Stadt Baden. «Der Anteil für die Stadt liegt im üblichen Rahmen.» Pro Jahr werden von der Stadt Baden rund 15000 m2 Belag erneuert.

Laut Martin Koch kam es bei den Arbeiten zu kleinen Verzögerungen, es gab jedoch keine unüberwindbaren Schwierigkeiten. Koch ist mit der Sanierung absolut zufrieden.

Der Fussgängerstreifen zischen az-Hochhaus und der Bar Kunstgütli wurde aufgelöst. «Dies ist jetzt eine Tempo-30-Zone. Dort gibt es keine Fussgängerstreifen», erklärt René Zolliker, Projektleiter Bau und Verkehr von Baden.

Für das nächste Jahr sind weitere Projekte im gleichen Grössenbereich geplant. Unter anderem soll der Belag auf Abschnitten der Dättwilerstrasse, der Pilgerstrasse und der Burghaldenstrasse erneuert werden.