Eigentlich hätte das Spiel zwischen Endingen und Baden noch im letzten Jahr stattfinden sollen. Doch die GoEasy-Halle war damals noch nicht bespielbar. Jetzt – gut einen Monat später – ist die brandneue Spielstätte des TV Endingen bereit.

«Die Leute erwartet eine Baustelle – aber auch eine neue Wettkampfhalle»: Das sagt VR-Präsident Beat Anliker kurz vor der Eröffnung der Go-Easy-Arena.

Und bereit sind auch die Surbtaler, die ihre neue Halle natürlich mit einem Sieg einweihen möchten. Die Endinger nehmen das Derby gegen Städtli (ab 17 Uhr) nicht auf die leichte Schulter. «Baden ist sicher stärker, als es der neunte Tabellenrang vermuten lässt. Kommt hinzu, dass Derbys ohnehin ihre eigenen Gesetze haben. Wir werden Baden also sicher nicht unterschätzen», verspricht André Willimann. Der Endinger Torhüter ist überzeugt, dass sein Team nach der Vorbereitung und den vier Testspielen keine Probleme haben wird, den Rhythmus nach einem Monat ohne Ernstkampf wieder zu finden.

Für den TV Endingen geht es im Derby gegen Baden auch darum, wieder mit dem derzeitigen Tabellenführer HSC Suhr Aarau gleich zu ziehen. Nach rund der Hälfte der Meisterschaft deutet alles darauf hin, dass die beiden Aargauer Spitzenteams den Aufstieg unter sich ausmachen werden. Und das dürfte eine äusserst enge Angelegenheit werden. Dessen ist sich auch TVE-Trainer Michael Spuler bewusst. «Ich glaube, am Ende wird diejenige Mannschaft das Rennen machen, die den Fokus länger halten kann, und zwar vor allem gegen die vermeintlich schwächeren Mannschaften.» Für Spuler ist aber auch denkbar, «dass der Aufsteiger im Direktduell zwischen Endingen und Suhr Aarau ermittelt wird. Ich bin überzeugt, dass wir in diesem Spiel unsere Chancen haben, denn wir können Zuhause spielen».

Eine Halle mit Magnetwirkung

Das Zuhause ist die neue GoEasy-Halle. Eine Halle, in welcher der TV Endingen bisher noch nie trainiert hat, aber voller Vorfreude darauf wartet, endlich darin spielen zu dürfen. Eine Halle auch, mit welcher der TV Endingen grosse Erwartungen verknüpft. «Ich glaube, dass es möglich ist, dass wir den Output der ersten Mannschaft dank der neuen Halle um mindestens fünf Prozent steigern können», ist Michael Spuler überzeugt. Gründe dafür nennt der Trainer gleich mehrere. «Wir können an einem Ort trainieren, haben viel kürzere Wege und können uns so einrichten, wie wir möchten und müssen nicht für jedes Spiel das Material in eine neue Halle transportieren», so Spuler, der sich von der neuen Halle eine Magnetwirkung für die gesamte Region erhofft.

Auch Klubpräsident Christoph Spuler ist froh, dass die GoEasy-Halle in Betrieb genommen werden kann. «Dank der neuen Halle können wir noch professioneller arbeiten und haben, was die Infrastruktur betrifft, viel bessere Bedingungen als zuvor, wo wir in fünf verschiedenen Hallen gespielt haben. Jetzt haben wir eine Heimhalle und endlich weiss auch jeder Fan, wo er hin muss, um unsere Spiele zu verfolgen.» Die Vorfreude ist allen Beteiligten anzumerken. Stellvertretend sagt Klubpräsident Christoph Spuler: «Der gesamte Turnverein freut sich auf die neue Halle. Wir möchten uns bei allen Beteiligten für die Unterstützung bedanken.»