Entlassungen
Die ABB entlässt weniger Mitarbeiter als befürchtet

Noch vor vier Monaten rechnete die ABB damit, 80 Angestellten kündigen zu müssen. Nun sieht es für die Mitarbeiter von ABB Turbo Systems besser aus – es kommt zu weitaus weniger Entlassungen. Und das, weil Mitarbeiter umplatziert werden.

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Der Industriekonzern ABB entlässt weniger Mitarbeiter als befürchtet. (Archiv)

Der Industriekonzern ABB entlässt weniger Mitarbeiter als befürchtet. (Archiv)

Keystone

Ende Januar gab der Elektrotechnikkonzern ABB bekannt, wegen der Flaute im Schiffsgeschäft baue er in Baden und Klingnau AG 145 Stellen ab und schliesse das Werk in Deitingen SO.

Die Firmenleitung rechnete damals mit rund 80 Kündigungen. Vier Monate später zeigen die Recherchen der «Schweiz am Sonntag»: Bei der Tochtergesellschaft ABB Turbo Systems kommt es zu weitaus weniger Entlassungen als befürchtet.

Der Hauptgrund ist, dass mehr Mitarbeiter umplatziert werden konnten als angenommen. «Für 65 Prozent der betroffenen Mitarbeitenden konnte bereits ABB-intern oder extern eine neue Lösung gefunden werden», sagt Remo Lütolf, Chef von ABB Schweiz.

Die Chancen stehen gut, dass es sogar zu keiner einzigen Kündigung kommt. Das innerbetriebliche Arbeitsmarktzentrum suche für die restlichen betroffenen Mitarbeiter ebenfalls eine neue Stelle, sagt Lütolf.

«ABB ist zuversichtlich, auch für diese Mitarbeitenden eine gute Lösung zu finden, da sich zahlreiche Personen derzeit in Verhandlungen um eine Versetzung innerhalb der ABB oder extern befinden».

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