Baden
Die Alte Schmiede als einzige Lösung für das Jugendkulturlokal Merkker

Die seit kurzem unter Denkmalschutz stehende Alte Schmiede soll Standort für das Jugendkulturlokal Merkker werden. 12 Standorte wurden insgesamt evaluiert; als geeignet zeigte sich einzig die Alte Schmiede.

Roman Huber
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Die seit kurzem unter Denkmalschutz stehende Alte Schmiede soll Standort für das Jugendkulturlokal Merkker werden. (Archiv)

Die seit kurzem unter Denkmalschutz stehende Alte Schmiede soll Standort für das Jugendkulturlokal Merkker werden. (Archiv)

Walter Schwager

Der Stadtrat unterbreitet dem Einwohnerrat eine überarbeitete Vorlage, nachdem die Finanzkommission einer ersten Version eine Abfuhr erteilt hatte. Inzwischen wurde das Vorhaben inklusive Standort nochmals überprüft. Gegenstand ist ein Wettbewerbs- und Projektierungskredit von 910 000 Franken.

Mit dem Umzug an den neuen Standort wird die Jugendkulturarbeit aufgrund des neuen Konzepts angepasst. Diverse Stellenaufstockungen sind jedoch seit längerem angezeigt. Lediglich 25 000 Franken der zusätzlichen jährlichen Betriebskosten sind auf das neue Betriebskonzept zurückzuführen.

Investitionskosten leicht gesenkt

Die Investitionskosten wurden noch leicht heruntergeholt; Genaue Zahlen werden aber erst nach der Wettbewerbsjürierung vorliegen. Das Vorhaben wird inklusive Wettbewerbs- und Projektierungskredit neu mit 7 Millionen (statt gegen 8 Mio.) Franken veranschlagt.

Dieser Betrag enthält die Sanierungskosten von 1,75 Mio. Franken, den Einbau des Merkkers für 4,2 Mio. sowie zusätzlich 880 000 Franken für den Einbau von dringend benötigten Kultur- bzw. Übungsräumen. Im jetzigen Zeitpunkt rechnet der Stadtrat mit Kosten von 7 Millionen Franken. Die ABB wird sich an den Kosten für die Sanierung der Altlasten beteiligen. Vom Kanton ist ein Beitrag für denkmalpflegerische Massnahmen zu erwarten.

Ende März 2013 läuft der Mietvertrag der Stadt für ihr Jugendkulturlokal im Merkerareal ab. Schon jetzt steht fest, dass ein nahtloser Übergang kaum möglich sein dürfte, zumal ein Einzug am neuen Ort kaum vor Herbst 2014 erfolgen kann. Die Stadt will sich bei der Merker Liegenschaften AG, der heutigen Vermieterin, um eine weitere Mieterstreckung bemühen. Wenn der Einwohnerrat die Vorlage genehmigt, kann das Bauprojekt ausgearbeitet werden. Der Einwohnerrat sowie danach das Stimmvolk werden danach noch über den Baukredit abstimmen müssen.