«In einer Comparis-Umfrage zur Kundenzufriedenheit haben wir als einziger aller bewerteten Krankenversicherer die Note 5,5 erhalten», erklärt Aquilana-CEO Dieter Boesch das Jahresergebnis 2013. Eigenkapital und Rückstellungen sind nochmals massiv verstärkt worden. Der gesetzlich vorgeschriebene Reservesatz von 20 Prozent ist damit übertroffen und steht bei 30,4 Prozent.

Die Spartenrechnung in der Grundversicherung schliesst 2013 mit einem leichten Plus. Dabei sind die Kosten im vergangenen Jahr aber erneut massiv gestiegen, nämlich um 7 Prozent. Die Prämieneinnahmen haben um 2,6 Prozent zugenommen und liegen nun leicht über 160 Millionen Franken. Die von den Versicherten verursachten Kosten sind um 10 Prozent auf 149,7 Millionen Franken gestiegen.

Der grösste Ausgabenblock geht auf das Konto der Spitalleistungen mit einer Zuwachsrate von 41,5 Prozent im ambulanten Bereich, gefolgt von den um 11,2 Prozent gestiegenen Arztkosten.

Aquilana: Entwicklung der Versicherten

Aquilana: Entwicklung der Versicherten

Die Zusatzversicherungen verzeichnen moderate Zuwächse. Am stärksten nachgefragt mit einer Zunahme um 13 Prozent, war das Produkt «Krankenpflege Top». Die Verwaltungskosten sind trotz des starken Wachstums nur leicht gestiegen und betragen 5,4 Prozent des Prämiensolls. Im schweizerischen Konkurrenzvergleich sind sie damit sehr tief.

Die Aquilana bietet die obligatorische Krankenpflegeversicherung, eine freiwillige Taggeldversicherung (KVG) sowie sieben Produkte im Bereich der freiwilligen Zusatzversicherungen an. Die meisten Kunden stammen aus den Kantonen Aargau und Zürich. Aquilana beschäftigt am Sitz in Baden 38 Mitarbeitende und führt keine Niederlassungen. (dm)

Aquilana-Eckdaten 2013

Aquilana-Eckdaten 2013

Aquilana-Eckdaten 2013

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