Der Pilotversuch für die Busverbindung durch den Bareggtunnel ist auf drei Jahre und die morgendlichen und abendlichen Hauptverkehrszeiten an den Werktagen beschränkt.

Dafür hat der Einwohnerrat Wettingen am Donnerstag Abend 305 379 Franken genehmigt. In der Diskussion wurde mehrfach bemängelt, dass der Bus nur bis in zum Kantonsspital und nicht ins Industriegebiet Täfern fahre.

Damit fehle der Anschluss an die dortigen Arbeitsplätze aber auch an die Sportplätze im Esp. Gemeinderat Felix Feier, antwortete: «Es haben entsprechende Testfahrten stattgefunden.»

Falls die Umlaufszeiten es zuliessen, könnte eine solche Verlängerung realisiert kommen. Der Antrag der FDP, dies zu prüfen, fand jedoch keine Mehrheit. Die SVP sprach sich mehrheitlich gegen die neue Buslinie aus.

Ihre Sprecherin Silvia Scherer befürchtete, dass die Buspassagiere durch das Verhalten der Autofahrer auf der Autobahn gefährdet werden könnten. Die CVP wollte, dass sich der Kanton und die RVBW zusätzlich an den Kosten beteiligen.

Der Kanton habe mündlich einen Beitrag von 25 Prozent in Aussicht gestellt, sagte Feiner, Der Einwohnerrat Baden hat die Buslinie bereits vor einer Woche genehmigt. Mit dem Bus soll vor allem auch eine Verbindung im Hinblick auf die Sanierung des Schulhausplatzes in Baden geschaffen werden.

Altenburg wird nicht vergrössert

Weiter genehmigte das Gemeindeparlament 405 000 Franken für ein Ölwehrfahrzeug und 3,8 Millionen Franken für die Sanierung der Winkelried- und Etzelstrasse.

Keine Mehrheit fand die dringliche Motion von SP/Wettigrüen, die das Schulareal Altenburg über die Etzelstrasse hinaus verlängern wollte. Sie war zu Beginn der Parlamentssitzung als dringlich erklärt worden.

Die Rechnung 2012 und der Rechenschaftsbericht wurden gut geheissen. Einzig das Postulat von Patrick Bürgi und Robin Bauer, für einen Waldkindergarten, wurde nicht abgeschrieben.

Bauer verlangte klare Auskünfte, bevor die Motion abgeschrieben werde. Er und Bürgi hatten gefordert, dass in Wettingen auch ein Waldkindergarten angeboten werde.

Tagesstrukturen an den Schulen

Vom kommenden Schuljahr an bietet die Gemeinde an den Schulen Tagesstrukturen an. Gemeinderätin Yvonne Feri teilte dazu auf Anfrage von SP/Wettigrüen mit, dass bei einigen Angeboten noch Plätze frei seien, andere aber überbelegt seien.

Dies galt unter anderem für den Mittagstisch im Schulhaus Altenburg: «Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, die Platzzahl von 20 auf 30 zu erhöhen.» Ab Herbst soll auch eine Ferienbetreuung angeboten werden. Dies allerdings nur, wenn mindestens 9 Kinder dafür angemeldet werden.