Die beiden bisherigen Spitex-Standorte in Fislisbach und Mellingen werden zusammengelegt. „Der Mietvertrag für unsere Räume in Fislisbach läuft aus. Dies bietet uns die Gelegenheit, die beiden Teams in neuen, grosszügigen Räumlichkeiten in Mellingen zusammenzuführen. Damit steht unseren Kunden für die Beratung und das Ambulatorium mehr Fachpersonal an einem Ort zur Verfügung, was qualitativ natürlich Vorteile bringt“, erläutert Geschäftsführerin Karin Schwarzenbach. „Zudem schaffen wir durch kürzere Kommunikationswege schlankere Abläufe und sparen damit Arbeitszeit, was dem Budget der Gemeinden entgegenkommt.“ Voraussichtlich Ende 2014 wird dann die Spitex Heitersberg an einem einzigen Standort vertreten sein.

Für 12 Gemeinden im Einsatz

Seit gut einem halben Jahr steht die Spitex Heitersberg für pflegebedürftige Menschen aus zwölf Gemeinden mit 32’000 Einwohnern im Einsatz. Mit rund 60 Mitarbeiterinnen zählt sie zu den grossen Spitex-Organisationen im Kanton. Dazu Geschäftsführerin Karin Schwarzenbach: „Der Start ist gelungen, und wir sind auf Kurs unsere Ziele zu erreichen. Durch den Zusammenschluss haben wir Prozesse optimiert und deutlich an Flexibilität gewonnen. So können wir unsere Mitarbeitenden und unsere Infrastruktur gezielter und damit individueller auf die Kundenbedürfnisse ausrichten. Das Echo unserer Kunden ist durchwegs poisitiv.»

Das Angebot wird erweitert

Die Dienstleistungen der Spitex werden immer wichtiger, denn die wachsenden Anforderungen aus der Pflegegesetzgebung, mit einer möglichst kurzen Aufenthalts-dauer im Spital und dem Leitsatz „ambulant vor stationär“, erhöhen die Nachfrage nach Pflege und Betreuung in den eigenen vier Wänden. Hinzukommen erweiterte Spitex-Angebote wie Abend- und Nachtdienst, Onkologie oder psychiatrische Betreuung. Um diesen Herausforderungen auch in Zukunft gerecht zu werden, haben sich die Spitexvereine der Region Heitersberg zu Beginn des Jahres zur Spitex Heitersberg zusammengeschlossen. (AZ)