Spreitenbach

Die Cafébar baut Angebot aus

Die Cafébar ist zum Treffpunkt der Bewohner geworden – Jasper Haubensak zeichnet hier mit Kindern. az/archiv

Die Cafébar ist zum Treffpunkt der Bewohner geworden – Jasper Haubensak zeichnet hier mit Kindern. az/archiv

Neu kann man sich auch einmal im Monat am Sonntag zum Austausch in der Cafébar in Spreitenbach treffen. Sie gilt über das Langäckerquartier als Treffpunkt für die ganze Gemeinde.

Die Cafébar im Quartierzentrum Langäcker gilt als das Herzstück des Spreitenbacher Projektes «Langäcker bewegt». Ab 26. April wird sie zusätzlich jeweils am letzten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Mit diesem Versuch reagiert die Gemeinde auf das grosse Interesse und den Bedarf an diesem Treffpunkt.

Die Cafébar ist über das Langäckerquartier hinaus zum Treffpunkt für Bewohner der ganzen Gemeinde geworden. Bis jetzt ist die Cafébar jeden Mittwoch von 14 bis 18 Uhr offen, um Gäste zu empfangen. Betrieben wird sie von einem freiwilligen Frauenteam. Dieses offeriert seinen Gästen unter anderem hausgebackene Kuchen und verschiedene Getränke.

Ins Quartierleben integrieren

Die Cafébar ist Teil des vom Bund lancierten «Projet Urbain». Spreitenbach beteiligt sich unter dem Titel «Langäcker lebt» daran. Ein weiteres beliebtes Angebot ist das Quartierbüro. Damit ist Projektleiter Jasper Haubensak regelmässig im Langäckerquartier unterwegs, um Kinder anzusprechen.

Diese können mit ihm basteln, zeichnen oder Spiele machen. Dabei geht es nicht nur um die Kinder, sondern auch um Kontakte mit deren Eltern. Im Langäckerquartier, das von Hochhäusern geprägt ist, wohnen besonders viele Familien ausländischer Herkunft. Sie sollen in das Quartier- und Gemeindeleben integriert werden.

Die Cafébar und das Quartierbüro sind zwei Projekte, um diese Familien mehr ins Gemeindeleben mit einzubeziehen. Ein weiteres Teilprojekt von «Langäcker bewegt» betrifft den Freiraum um die Wohnhäuser. Mit gezielten Massnahmen, unter anderem durchgängigen Fusswegen, soll das Quartier zu einer parkähnlichen Landschaft werden. Darüber verhandelt die Gemeinde mit den Grundeigentümern.

Mit dem «Projekt Urbain – Gesellschaftliche Integration in Wohngebieten» unterstützt der Bund kleinere und mittelgrosse Städte und Agglomerationsgemeinden finanziell. Mit den Massnahmen sollen die Quartiere aufgewertet werden.

Nach der ersten Phase, von 2008 bis 2011, läuft momentan die zweite Phase. Beteiligt sind zehn Städte, aus der Region sind es neben Spreitenbach noch Aarburg, Regensdorf und Schlieren.

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