Nach dem Motto «Wahltag ist Zahltag» erhofft sich die CVP Baden, dass sie mit Markus Schneider den Ammannsitz erobern und mit Matthias Gotter den zweiten Stadtratssitz halten kann und zusätzlich auch bei den Einwohnerratswahlen gut abschneidet. «Ich bin überzeugt, dass es eine starke Mitte braucht und zuversichtlich, dass unsere gestalterische Art zu politisieren von der Wählerschaft honoriert wird», sagt Co-Präsident Simon Binder, der als Bisheriger zuoberst auf der CVP-Liste steht.

Die acht Sitze halten, nachdem die Partei vor zwölf Jahren von elf auf acht Sitze zurückgebunden wurde, ist denn auch das erklärte Minimalziel. Wenn es der Wähleranteil ermöglicht, würde man sich über einen Sitzgewinn freuen.

Mit allen acht Bisherigen auf der Liste und insgesamt 25 Kandidierenden schöpft die CVP bei den diesjährigen Wahlen aus dem Vollen. Mit drei Demissionen bei acht Sitzen während der Amtsperiode lag die Rücktrittsquote bei der CVP unter dem Gesamtdurchschnitt von 50 Prozent.

Sowohl punkto Alter als auch Beruf präsentiert sich die CVP vielfältig. Ausserdem sind bis auf Dättwil sämtliche Quartiere auf der Liste vertreten. Der Frauenanteil auf der CVP-Liste ist mit zehn Kandidatinnen bei der Partei noch nie nur annähernd so hoch gewesen wie diesmal.

Unter den Kandidierenden figurieren mit Carlo Possenti auch der zweite Co-Präsident der Partei und mit Merve Kutay, Loris Gazzotto, Andreas Hübscher die Mehrheit des Parteivorstandes. Wie die SP verfügt die CVP über einen ehemaligen Kantirektor in ihrer Reihe, mit Kurt Wiedemeier ist es derjenigen von Wettingen. Mit Thomi Bräm steht auch der Präsident des FC Baden und ehemalige Präsident der Badener Fasnächtler auf der Liste.