Baden

Die ersten Bilder vom Badener Oktoberfest: Meier sticht Müller an

Müllerbräu-Chef Felix Meier hat angezapft: Diesmal fliesst lokales Bier am Badener Oktoberfest.

Das Bräu fliesst, die Bänke sind rappelvoll, die Tische ausgebucht: Gestern Abend stach um 19 Uhr entgegen der Tradition der Geschäftsführer von Müller Bräu, Felix Meier, das Fass an. In Bayern ist es Brauch, dass der Ortsbürgermeister das erste Bierfass «o’zapft» und das Fest eröffnet. Dort werden Wetten abgeschlossen, wie viele Schläge der Bürgermeister tätigen muss, bis das Bier fliesst. Felix Meier schaffte es gestern mit mehreren sanften Schlägen. Als das Bier aus dem Fass floss, wurden die leeren Humpen gefüllt.

Felix Meier zapft das Fass an.

Felix Meier zapft das Fass an.

Baden ist eine Bierstadt

Neu seit diesem Jahr gibt es Müller Bräu zu trinken auf den Badener Wiesn. Ein extra Oktoberfestbier, wie man es in München anlässlich der Wiesn braut, wird nicht geboten. Dafür gibt es aber auch in Baden Händl, Brezen und Lebkuchenherzen.

Das Oktoberfest in Baden, südlich der Münchner Wiesn, ging in die sechste Runde, es scheint bei den Leuten anzukommen. Ob es an den feschen Badener Madl im Dirndl liegt? An jedem Badener Oktoberfest findet nämlich die Wahl zu Miss und Mister Oktoberfest statt. Wer dieses Jahr gewinnt, stellt sich dann am Abschlussabend, dem 1. November, heraus. Das Fest dauert an beiden Wochenenden jeweils von Donnerstag bis Samstag. Neu gibt es auch eine Frühschicht nebst der Mittagswiesn, die einigen von den 10 000 Gästen einen Platz im Zelt bietet. Die Münchner Wisen im Vergleich wird jährlich von über 6 Millionen Menschen besucht. Ins Badener Oktoberfestzelt passen rund 1 500 Leute.

Drei Fragen an Felix Meier

Drei Fragen an Felix Meier

Ein Prost auf die Unterhaltung

Von der Bühne aus unterhielt die Münchner Band «Die Oberbayern» gestern die Gäste im Zelt mit typischen Oktoberfesthits. Es wurde laut mitgesungen und die Krüge wurden im Takt geschwenkt. In München darf bis 18 Uhr nur traditionelle Blasmusik gespielt werden. Der Grund dafür: Man will den Alkoholkonsum der Besucher dadurch etwas in Schach halten.

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