Das freut Geschäftsleute und Passanten gleichermassen: «Wir sind zwei Monate früher dran», teilt René Zolliker, Projektverantwortlicher der städtischen Abteilung Planung und Bau, erfreut mit.

Am Donnerstag werden die eigentlichen Bauarbeiten beendet sein. Danach folgt noch Kosmetik. So wird das Buswartehäuschen noch frisch gestrichen und die Geländer bei der Metzgerei Müller montiert.

Zolliker lobt die zügige Arbeitsweise der Baufirma Granella, dies dank der speditiven Arbeit mit einem eingespielten Team. Dafür gibt es gemäss Ausschreibung nun auch einen schönen Bonus.

Der verantwortliche Bauleiter Otmar Burchia gibt die Blumen an die Bauherrschaft zurück. Nur dank guter Vorbereitung und schnell gefassten Entscheiden sei man so schnell vorwärtsgekommen.

130 000 Pflastersteine gesetzt

Acht Granella-Pflästerer standen zeitweise im Einsatz, die rund 130 000 Pflastersteine setzten. Für die Gubersteinplatten auf der Fahrbahn engagierte man mit der Firma Enz ein Subunternehmen, das sich durch entsprechende Erfahrung in diesem Bereich ausweisen konnte.

Busse erst ab September

Bereits am 12. August kann die Anlieferung wieder durch die Weite Gasse erfolgen. Die Busse zirkulieren erst wieder ab September nach dem Einweihungsfest. «Bis zu diesem Zeitpunkt werden es 70 000 Busse sein, die umgeleitet worden sind, 470 jeweils allein werktags», weiss Lukas Gysel, der seitens des Ingenieurbüro Scheidegger verantwortlich zeichnet.

Die ersten Rückmeldungen seien bislang ausschliesslich positiv ausgefallen, berichtet Zolliker. Die Bauleute vor Ort bestätigen das. Der Einwohnerrat hatte einen Kredit von 4,5 Millionen Franken gesprochen.

Ob man in den Kosten geblieben ist, werde sich noch weisen, so Zolliker. Alles habe zwar bestens geklappt, sagt Burchia, so auch die Erneuerung bei den Werkleitungsarbeiten. Doch es habe auch Überraschungen gegeben, denn unter dem Asphaltbelag waren die Arbeiter beim Öffnen der Weiten Gasse erst auf eine durchgehende Betonplatte gestossen.

Angesichts der attraktiven Flaniermeile, welche die Stadt nun erhalten hat, dürfte dies spätestens ab Einweihung kein Thema mehr sein.