Baden-Dättwil
Die Jumbo-Amseln sind die Stars der Gartenabteilung

Der Jumbo-Markt hat gefiederten Nachwuchs bekommen – vier süsse Küken wachsen zwischen Drahtspulen in der Gartenabteilung auf. Das alltägliche Treiben stört die Tiere nicht. Sie lassen sich auch von den Handykameras der Kunden ablichten.

Barbara Scherer
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Amsel Jumbo Dättwil
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Wer in der Gartenabteilung des Jumbo Markts an den Drahtwaren vorbei geht, wird länger verweilen als geplant
Inmitten von Drahtspulen hat eine Amselfamilie ein Nest gebaut.
Auch der Herr Papa im schwarzen Fiedergewand setzte sich ab und zu ins Nest, doch meist sei er unterwegs und bringt Futter.
Der gefiederte «Jumbonachwuchs» sollte in etwas mehr als einer Woche flügge sein.
Die Mutteramsel lässt sich vom alltäglichen Treiben im Markt nicht beirren.
Zum Schutz der Vögel bittet die Geschäftsleitung die Kunden mit einem Plakat um Rücksichtnahme.
Nachdem die Amseln ausfliegen, werde man das Nest zerstören.

Amsel Jumbo Dättwil

Barbara Scherer

Wer in der Gartenabteilung des Jumbo Markts an den Drahtwaren vorbei geht, wird länger verweilen als geplant. Im Gestell zwischen Drahtspulen hat eine Amselfamilie ein Nest gebaut. Seit sechs Wochen brütet dort ein braunes Muttertier in aller Seelenruhe vier Küken aus.

«Laut der Vogelwarte Sempach sollten die Jungtiere in etwas mehr als einer Woche ausfliegen», sagt Franziska Plüss, Angestellte. Fast über Nacht sei das Nest an einem Wochenende entstanden. Als das überraschte Gartenteam die Vogelwarte anrief, hiess es dann, man solle das Nest nicht mehr bewegen. «Das Muttertier hätte das Nest sonst nicht mehr gefunden», sagt Plüss.

Seither wird die Amselfamilie von Angestellten und Kunden geduldet und bestaunt. Dabei lässt sich die Mutteramsel vom alltäglichen Treiben im Markt nicht beirren. «Wir können ohne Probleme den Bestand auffüllen und ins Nest reinschauen», sagt Plüss.

Tatsächlich lässt die Amsel sich täglich in aller Seelenruhe von Handykameras der Kunden ablichten. Zum Schutz der Vögel bittet die Geschäftsleitung die Kunden seit gestern mit einem Plakat um Rücksichtnahme. Auch der Herr Papa im schwarzen Fiedergewand setzte sich ab und zu ins Nest, doch meist sei er unterwegs und bringt Futter. Die vier Küken werden vom Team liebevoll «der Jumbonachwuchs» genannt.

Nachdem die Amseln ausfliegen, werde man das Nest zerstören. «Sollte die Amsel erneut ein Nest bauen wollen, werden wir früher eingreifen», sagt Plüss. Die Vogelwarte habe ihnen geraten, beim nächsten Mal bereits die ersten Anzeichen eines Nestes wegzuräumen.

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