Nun ist sie offiziell eröffnet: die 13. Frühlingsmesse «Bauen und Wohnen» im Sport- und Erholungszentrum Tägerhard in Wettingen.

Bei hochsommerlichen Temperaturen schlenderten gestern zahlreiche Besucherinnen und Besucher durch die insgesamt sechs Hallen und das Aussengelände. Noch bis Sonntagabend, 18 Uhr, präsentieren 300 Aussteller Produkte und Trends zum Eigenheim, zur Gebäudemodernisierung sowie Ideen zu den Themen Garten und schöner Wohnen.

Unter den Besuchern waren auch Ruth und Marcel Frei aus Neuenhof. «Wir sind praktisch jedes Jahr hier. Wenn man ein Haus besitzt, gibt es immer etwas zu tun», sagte Marcel Frei. Dieses Jahr waren sie an der Frühlingsmesse, weil sie das Bad umbauen möchten. «Wir sind zufrieden und haben die Informationen erhalten, die wir gesucht haben.»

Mit einer Tasche voller Kataloge und Ideen wird das Ehepaar nun zu Hause über das weitere Vorgehen sprechen. Keine konkreten Baupläne haben hingegen Margareta und Kurt Flückiger aus Geroldswil. «Wir sind gekommen, weil wir uns generell inspirieren lassen wollen», sagte Margareta Flückiger. Die Frühlingsmesse gefalle ihr, weil sie etwas biete und übersichtlich sei.

«Ein Meilenstein für die Region»

Seit der ersten «Bauen und Wohnen» im Jahr 2006 hat sich die Ausstellungsfläche auf 13 000 Quadratmeter verdoppelt. «Das zeigt, dass in der heutigen Zeit der Digitalisierung der persönliche Kontakt zwischen Ausstellern und Kunden noch immer wichtig ist», sagte Messeleiter Alessandro Facchinetti bei der offiziellen Eröffnungsfeier. Anwesend waren verschiedene Persönlichkeiten, unter anderem SVP-Nationalrat und Präsident des Hauseigentümerverbands Aargau Hansjörg Knecht.

Bevor die Banddurchschneidung stattfand, sagte Gemeindeammann Roland Kuster (CVP), dass die Frühlingsmesse für Wettingen und die Region einen wichtigen Meilenstein darstelle: Rund 400 000 Besucher würden jährlich im «Tägi» ein- und ausgehen, rund 20 000 Besucher steuere «Bauen und Wohnen» bei. «In rund zwei Jahren, wenn das ‹Tägi› umgebaut sein wird, werden wir versuchen, wiederum ein guter Gastgeber zu sein.»

Für den Messeverantwortlichen Marco Biland war es ein spezieller Moment: «Es macht mich ein bisschen wehmütig, ist es doch das letzte Mal, dass wir im alten ‹Tägi› die Messe durchführen können.» Es sei eine schöne Zeit gewesen, in der man wachsen und sich verwirklichen konnte.

«Das auch dank der Gemeinde, die uns erlaubt, die Tägerhardstrasse zu sperren.» Was die Austragung der Frühlingsmesse im nächsten Jahr betrifft, steht das organisierende Familienunternehmen ZT Fachmessen aus Birmenstorf im Kontakt mit der Gemeinde. Gemäss Geschäftsleitungsmitglied Biland zeichnet sich eine gute Lösung ab.

Fachvorträge warten aufs Publikum

Neben den 300 Ausstellern warten unter anderem auch verschiedene Fachvorträge, die Erlebniswelt Eigenheim der Neuen Aargauer Bank und die Sonderschau Swiss Energy Tour auf die Besucher.