Mellingen
Die "Mega 17" zieht rund 14'000 Besucher an

Die Gewerbeausstellung, die letztmals vor 14 Jahren durchgeführt wurde, bot dem Publikum viel Abwechslung. OK-Präsident Martin Huber ist sehr zufrieden: «Es freut mich, dass das lokale Gewerbe im Internetzeitalter noch seine Berechtigung hat.»

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Sheela Süess von der Hoga Kaminfeuer AG brät auf dem Bratring der Feuerschale Spiegelei und Speck
9 Bilder
Beim Fadenspiel steht die kreative, textile Welt im Mittelpunkt
Mega 17 Mellingen
Waltraud und Marcel Brugger aus Seon geniessen an der «Mega 17» eine Bratwurst
Beim Stand der Fislisbacher «Chämi Metzg» gibts Suppe. Das freut Klein und Gross
Beim Malergeschäft Beat E. Solèr aus Mellingen stehen die Farben im Mittelpunkt
Rolf Gasser, Inhaber, des «Chäslade» in Niederrohrdorf, serviert einer Besucherin Käse zum Probieren
Viel Betrieb an der Mega 17
Das Servier-Team des Oktoberfestzeltes sorgt für gute Stimmung bei den Messebesuchern

Sheela Süess von der Hoga Kaminfeuer AG brät auf dem Bratring der Feuerschale Spiegelei und Speck

Carla Stampfli

Vom Malergeschäft zur Velowerkstatt, von der Bijouterie zum Chäsladen, vom Heizungs- und Klimatechnikbetrieb bis hin zum Reisebüro: Die Gewerbeausstellung Mega 17 in Mellingen bot den Messebesuchern viel Abwechslung. Von Freitag bis Sonntag präsentierten 76 Aussteller dem Publikum ihre Produkte und Dienstleistungen, zudem sorgte ein umfangreiches Rahmenprogramm für beste Unterhaltung.

«Wir haben nichts Bestimmtes gesucht, sondern sind einfach ein bisschen durch das Gelände geschlendert und haben uns die Stände angeschaut», sagte Marcel Brugger, der mit seiner Frau aus Seon angereist war, am Sonntag. Die «Mega 17» habe einen positiven Eindruck hinterlassen. «Beim Rundgang bekommt man auch Neues zu sehen. Das ist toll», fügte Waltraud Brugger an.

«Wir sind positiv überrascht, wie viele Menschen den Weg zur Gewerbeausstellung gefunden haben», sagte Sheela Süess von der Wettinger Hoga Kaminfeuer AG. Man sei zufrieden, wie die «Mega 17» gelaufen sei. Dem stimmte auch Rolf Gasser, Inhaber des «Chäslade» in Niederrohrdorf, zu: «Wir haben viele gute Kundengespräche führen können und zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten.» Gasser merkte zudem an, dass die «Gewerbeausstellung sehr gut organisiert sei».

Bei «Andalusia»-Wirt Dani Schmid, der unter anderem für das Oktoberfestzelt verantwortlich ist, tönte es nicht anders. «Kulinarisch lief es super.» So sei beispielsweise am Samstag das Zelt von Mittag bis zum Abend so voll gewesen, dass man für Nachschub habe sorgen müssen. Über 200 Kilo Pommes frites sowie rund 2000 Würste wurden im Oktoberfestzelt den Messebesuchern serviert.

OK-Präsident Martin Huber zieht ein positives Fazit: «Mit gut 14'000 Besuchern sind wir rundum zufrieden. Die Aussteller haben sich sehr Mühe gegeben und sich aktiv eingesetzt. Alles hat bestens geklappt.» Bei Gesprächen mit den Ausstellern habe sich ausserdem herauskristallisiert, dass gute Geschäfte getätigt worden seien. «Es freut mich, dass das lokale Gewerbe im Internetzeitalter noch seine Berechtigung hat.» Die «Mega», die letztmals vor 14 Jahren durchgeführt wurde, sei ein voller Erfolg.