Spreitenbach
Die musikalische Weltreise führte von Amerika bis nach Afrika

Grosser Auftritt der Jugendmusik Spreitenbach: Musikerinnen und Musiker im Alter zwischen 8 und 20 Jahren überzeugten mit ihrem Jahreskonzert in der Turnhalle Boostock. Die musikalische Weltreise kam beim Publikum gut an.

Andrea Ebneter
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Die Jugendmusik Spreitenbach überzeugte mit schönem Konzert. aeb

Die Jugendmusik Spreitenbach überzeugte mit schönem Konzert. aeb

Um Punkt 20 Uhr wurde es in der Spreitenbacher Turnhalle Boostock dunkel. Das Publikum schaute gespannt auf die beleuchtete Bühne, die mit einem roten Vorhang verdeckt war.

Plötzlich erklangen die ersten Töne nicht von der Bühne, sondern aus der entgegengesetzten Richtung: dem Halleneingang. Von dort marschierten zwei junge Tambouren mit ihren Trommeln Richtung Bühne. Die Zuschauer folgten ihnen mit ihren Blicken, bis die Tambouren auf der Bühne stehen blieben und ihr Stück zu Ende spielten. Dann ging der rote Vorhang auf, die rund dreissig Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auf der Bühne griffen zu ihren Instrumenten.

Die Jüngsten waren acht Jahre, die ältesten um die 20 Jahre alt. Der Dirigent Marc Mehmann nahm sein Platz vor der Gruppe ein, das Konzert war eröffnet.

Die Jugendmusik Spreitenbach führte die Zuhörer nach Afrika
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Die Jugendmusik Spreitenbach führte die Zuhörer nach Afrika
Die Jugendmusik Spreitenbach führte die Zuhörer nach Afrika
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Die Jugendmusik Spreitenbach führte die Zuhörer nach Afrika
Die Jugendmusik Spreitenbach führte die Zuhörer nach Afrika
Die Jugendmusik Spreitenbach führte die Zuhörer nach Afrika
Die Jugendmusik Spreitenbach führte die Zuhörer nach Afrika

Die Jugendmusik Spreitenbach führte die Zuhörer nach Afrika

Olympische Spiele im Fokus

Das diesjährige Konzert der Jugendmusik Spreitenbach stand unter dem Motto Kontinente. Von Asien über Afrika bis nach Amerika, alle Kontinente der Erde wurden musikalisch angespielt. Die Olympischen Spiele wurden von den zwei Konzertmoderatoren der Jugendmusik speziell erwähnt, denn dort nehmen Sportler aus allen Kontinenten teil. So passte es zum Thema, als die Jugendmusik das Eröffnungslied der Olympischen Spielen spielte: «Summon the Heroes» von John Williams.

Der musikalische Besuch in Afrika stellten die jungen Musiker mit dem Lied «Jungle Fantasy» von Naohiro Iwai dar. Leise begann es mit Tönen, die an Vogelgezwitscher erinnerten. Die Trommelschläge der Perkussionisten erweckten das Bild von galoppierenden Zebras oder Gazellen. Mit Einlagen der Tambouren wurde das Konzert abwechslungsreich: Drei der Tambouren inszenierten ein Stück, bei dem in der dunklen Turnhalle nur ihre neonfarbenen, leuchtenden Trommelschläger zu sehen waren.

Marc Mehmann war zufrieden mit dem Konzert. Etwa drei Monate lang habe die Jungendmusik geübt. «Es ist zwar schwierig, mit Musikern mit derart unterschiedlichen Altern und Erfahrungen die Lieder ein zu proben. Doch wir haben ein geeignetes Programm an Liedern gefunden, sodass alle auf ihren eigenen Niveaus mitspielen konnten.»

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