Interaktiv
Die nächste Badenfahrt nimmt Fahrt auf! Das müssen Sie wissen – machen Sie den Kenner-Test

Die nächste Badenfahrt findet zwar erst im Sommer 2017 statt. Doch der Countdown läuft schon jetzt. Wir zeigen in einer interaktiven Karte die sechs Festgebiete und alle wichtigen Infos. Und in einem Quiz können Sie sich als Badenfahrt-Kenner beweisen.

Martin Rupf, Roman Huber, Pirmin Kramer und Sabina Galbiati
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Beizen an der Badenfahrt und am Stadtfest
22 Bilder
Stadtfest 2012 Beiz des Ruderclubs
Stadtfeste 2012 Kultur-Kiste auf dem Theaterplatz
Stadtfest 2012 Gsichtsbar
Stadtfest 2012 Leviathan Siegerbeiz
Stadtfest 2012 Welt statt Radio
Stadtfest 2012 Recycling Bar
Stadtfest 2012 Dionysos
Stadtfest 2012 Velofründe
Badenfahrt 2007 Thor zur Venus
Badenfahrt 2007 Moulin Rouge des QV Kappelerhof
Badenfahrt 2007 Durstmeldezentrale an der Stadtturmstrasse
Badenfahrt 2007 QV Hasel-Martinsberg
Badenfahrt 2007 Einstein Beiz der AZ Medien Gruppe
Badenfahrt 2007 die AZ-Beiz mit dem Einstein
Badenfahrt 2007 Gesundheitstempel des Kantonsspitals
Badenfahrt 2007 Zunft zur Sankt Cordula
Badenfahrt 2007 Floss-Restaurant Hai auf der Limmat
Badenfahrt 2007 Beiz der Gemeinde Obersiggenthal im Graben
Stadtfest 2012 Chloster Gruft in Little Wettige
Stadtfest 2012: Beizenlandschaft vor dem Stadtturm

Beizen an der Badenfahrt und am Stadtfest

Noch 547 Tage: dann fällt der Startschuss für die Badenfahrt 2017. «Versus» lautet das Festmotto und gegensätzlich wird sich auch das Festgebiet präsentieren. Dieses ist unterteilt in sechs Untergebiete, wobei jeweils zwei Gebiete ein Gegensatzpaar bilden. Was sind die grössten Unterschiede zum Stadtfest 2012? Es wird ein Festgebiet in der Aue unten und im Kurpark geben. Dafür ist die Schlossruine Stein nicht mehr Teil des Festes. «Wir wollen uns nicht einfach wiederholen, sondern etwas Neues ausprobieren», sagt Festgestalterin Eliane Zgraggen, die schon für die künstlerische Gestaltung des Stadtfests 2012 verantwortlich war.

Und so präsentiert sich das Festgebiet im Sommer 2017:

Gegensatzpaar «Nord/Süd»
Das Gebiet «Nord» umfasst den Kurpark, den Abgang zum Tränenbrünneli sowie den Ölrain. «An diesen Orten entwickeln wir die Idee weiter, die wir 2012 auf dem Theaterplatz ins Leben gerufen haben», sagt Zgraggen. Will heissen: der Kurpark soll ein Kultur-Ort voller Poesie und Besinnlichkeit werden. «Kernstück wird dabei das Festspiel unter der Leitung von Philipp Boe bilden, das mit Einbruch der Dämmerung den ganzen Park verzaubern wird.» Tagsüber soll der Kurpark ein Ort zum Verweilen und Erholen sein; ein Treffpunkt der Gemütlichkeit. «Uns schweben Picknicks, Landfrauenzmorge oder einfache Festwirtschaften vor», sagt Zgraggen. Der Kurpark bildet den nördlichen Abschluss des Festgebiets. Eine provisorische Treppe mit zwei integrierten Beizen-Plattformen verbinden den Kurpark mit dem Tränenbrünneli. «Dort ist ein alternatives Bühnenangebot angedacht.»

Im Gegensatz zum eher beschaulichen Norden geht es im «Süd»-Gebiet lärmig und wild zu und her. «Das Festgebiet Aue und die Aueninsel werden zum Spielplatz für Jung und Alt.» So seien neben dem Lunapark ein grosser Funpark sowie eine Freestyle-Zone mit Kletterwand, Half-Pipe und BMX-Park vorgesehen. «Eine Kinderwelt wird voraussichtlich die ganz kleinen Fesbesucher in dieses Gebiet locken.»

Gegensatzpaar «Oben/Unten»

Das Gebiet «Oben» umfasst die Halde, den Graben und die Brückenbögen. «Wie schon an vergangenen Festen, befinden sich hier die Partyzonen», sagt Zgraggen. Auch die Hauptbühne wird wieder im Graben unten platziert. «Ich freue mich besonders auf das Festgebiet auf der Hochbrücke. Wir haben schon einige Ideen gesammelt, können aber noch nichts verraten.» Während es «Oben» laut und lärmig ist, kommt der Flussraum «Unten» weniger glänzend und glitzernd daher als die Partyzone. «Entlang der Limmat sind kleine, aber feine Festbeizen mit Trouvaillen-Charakter angedacht.»

Gegensatzpaar «Neu/Alt»

Das «Neuland» sei frisch und progressiv, umschreibt Zgraggen das Festgebiet, das den Bahnhopfplatz, die Badstrasse sowie den Theater- und Schlossbergplatz umfasst. Eine Blues- und Jazz-Bühne soll die Festbesucher auf dem Bahnhofplatz willkommen heissen. «Hier sind Vereine eingeladen, die gewagte Kombinationen mit Türmen und Projektionen bieten wollen.» Auf den Theaterplatz werden wir, wie schon am Stadtfest, Tische und Bänke stellen. «Der Platz selber soll ein Ort der Begegnung werden. Hier soll man gemütlich essen und sich unterhalten können.» Auf dem Schlossbergplatz seien dann die modernen Bauten angedacht.
Gleich angrenzend beginnt das Festgebiet «Alt». «Dank den vielen Spezialplätzen wird dieses Festgebiet besonders stark durch die Ideen der Vereine geprägt werden», so Zgraggen. Zentrum des «alten» Gebiets wird der Kirchplatz bilden, wo es traditionell und laut zu- und hergehen wird.

Mehr zum Countdown für die Festbeizen: Hier klicken.

Und wie wird die Festgestalterin dem ganzen Fest ihren Stempel aufdrücken können? «Mit dem Schaffen des kreativen Konzepts und indem das ganze Team für eine sinnvolle Verteilung der Festbeizen sorgt.» Andererseits würden sich gerade die Spezialzonen wie etwa der Löwenplatz oder das Stohlergut perfekt eignen, zusammen mit den Vereinen ein künstlerisches Gesamtkonzept zu erarbeiten, so Zgraggen. «Mein Job ist es vor allem, die Leute mit guten Ideen zu füttern, zu begeistern, zu vernetzen und natürlich das Motto

‹Versus› lebendig zu gestalten.»

Und was hält Zgraggen von der Idee des BT-Kolumnisten und Badener Weinhändlers Daniel Cortellini, an der Badenfahrt auch eine ruhige Zone zu schaffen? «Es gibt keine leisen Zonen im Festperimeter der Badenfahrt», sagt Zgraggen. Gleichwohl habe man das Festgebiet bewusst so gegliedert, dass jeder Festbesucher auf seine Rechnung kommt. «Wer es etwas ruhiger haben will, fühlt sich im Kurpark oder unten am Flussraum sicher am wohlsten.»