Stadtfest
Die Plakettenpflicht am Stadtfest ist breit akzeptiert

Der Verkauf der Plaketten für das Stadtfest verläuft nach Plan, das Budget dürfte sogar übertroffen werden. Dass aber auch Personen ohne gültigen Fest- oder Tagespass auf das Gelände kommen, ist nicht zu verhindern.

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Eine Plaketten-Verkäuferin bei der Arbeit

Eine Plaketten-Verkäuferin bei der Arbeit

Pirmin Kramer

Zwischen 40 und 60 Verkäufer sind je nach Wochentag am Stadtfest Baden unterwegs, um die obligatorische Festplakette an den Mann resp. an die Frau zu bringen. Zudem können die Fest- und Tagespässe unter anderem auch an den Billettautomaten der A-Welle bezogen werden.

Wieviele Plaketten bislang verkauft wurden, kann das zuständige OK-Mitglied Chris Klein zwar nicht beziffern, weil die genauen Abrechnungen derzeit noch nicht vorliegen. Er sagt aber: «Es läuft sehr gut. Wir werden das Budget erreichen, vermutlich sogar übertreffen.»

Zum erwarteten erfreulichen Resultat beitragen dürfte gemäss Klein auch, dass das Organisationskomitee bereits im Vorverkauf 20'000 10-Tages-Festpässe absetzen konnten.

Sicherheitsdienst kontrolliert

Das diesjährige Stadtfest ist das erste, bei dem eine Plakettenpflicht gilt. Insbesondere an stark frequentierten Orten, wie etwa dem Theaterplatz, stehen Mitglieder eines Sicherheitsdienstes im Einsatz, welche Kontrollen durchführen.

Trotzdem, so schätzt Klein, sind wohl rund 25 Prozent der Besucher ohne gültigen Tages- oder Festpass an den Konzerten und Shows, den kulturellen Darbietungen und in den Festbeizen unterwegs.

Festgelände nicht abgeriegelt

«Es war von Anfang an klar, dass wir das Gebiet nicht vollständig abriegeln können», sagt Klein. Wer ohne Plakette aufs Festgelände kommen wolle, der finde auch einen Weg.

Zudem müsse gerade bei grossem Besucheraufkommen der Personenfluss gewährleistet sein. «Wenn es zu Rückstaus kommt, verärgern wir insbesondere jene, die eine Plakette gekauft haben.»

Klein sagt, die Plakettenpflicht sei beim Publikum breit akzeptiert. Es habe nur vereinzelt Beschwerden gegeben. Offenbar ist den meisten Besuchern in Baden bewusst, dass das reichhaltige Angebot nicht gratis sein kann. (bau)

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