Baden

Die Prominenz marschiert am Fantoche hinter verschlossenen Türen auf

Die Eröffnung am Fantoche in Baden ist nicht öffentlich, sondern nur auf Einladung. Hinter verschlossenen Türen marschiert dann so einige Prominenz auf. Trotzdem ist das Fantoche volksnah und wird erst ermöglicht durch rund 120 freiwillige Helfer.

Der Aargauer Regierungsrat und Vorsteher des Departements Bildung Kultur und Sport (BKS) Alex Hürzeler, die Badener Stadträtin Daniela Berger sowie Ivo Kummer, Leiter Sektion Film im Bundesamt für Kultur - eine Gästeliste, die sich sehen lassen kann. Überdies werden im Rahmen der am Freitag zu vergebenden Werkbeiträge an einer ebenfalls nicht öffentlichen Veranstaltung der Direktor des Bundesamtes für Kultur, Jean-Frédéric Jauslin, dessen Stellvertreter Yves Fischer sowie Pius Knüsel, Direktor der Kulturstiftung Pro Helvetia zugegen sein.

Festival Trailer Fantoche Baden 2011

Festival Trailer Fantoche Baden 2011

Kasse «knapp ausgeglichen»

Prominenz hin oder her: Wenn alles gut läuft, sollte die Kasse des Fantoche - eine Nonprofit-Organisation - dieses Jahr «knapp ausgeglichen» abschliessen, wie Luzzia Davi, Pressesprecherin des Fantoche erklärt. Immerhin ist das Fantoche eines der wenigen Fetivals, denen ab diesem Jahr bis 2013 eine Erhöhung der Fördergelder zugesprochen wurde.

Sogar Appenzell Auserhoden und Fribourg helfen mit

Insgesamt hat das Festival ein Budget von 1,6 Millionen Franken. Davon sind 45 Prozent von der öffentlichen Hand, das heisst - in der Reihenfolge der Höhe - vom Kanton Aargau, der Stadt Baden, vom Bundesamt für Kultur (BAK) und der Media EU (Europäische Filmförderung). Doch nicht nur hiesige Institutionen unterstützen das Fantoche; neben den Kulturförderungen aus Basel-Stadt, Zürich und Luzern helfen auch diejenigen aus Appenzell Ausserhoden und Fribourg als Geldgeber des Events.

Weitere 45 Prozent erwirtschaftet das Festival selber, das heisst durch Eigenleistung. Es erzielt diese durch Cash-Sponsoring, Partnerschaften und Sachleistungen. Die übrigen 10 Prozent kommen zusammen dank Stiftungen, Gönnern und dem Förderverein «Fantoche Family». Dieser entstand als private Initiative mit dem Ziel, das Festival zu unterstützen. Der Verein zählt momentan etwa 80 Mitglieder.

Die Hauptarbeit leisten fünf Personen

Das Festival wird zur Hauptsache organisiert von fünf Personen, die sich 320 Stellenprozente teilen. Erst kürzlich wurden wieder weitere Stellen geschaffen. Während der Intensiven Zeit - also während, vor und nach dem Festival - gibt es weitere 15 Personen, die in einem kleineren, fünfmonatigem Pensum arbeiten. Direkt während dem Festival arbeiten zusätzlich noch 20 Personen mit an Infoständen, Kassen etc. Zudem sind während dieser Zeit 120 freiwillige Helfer im Einsatz.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1