Wehntal
Die reformierte Kirchenfusion ist gelungen

Am 1. Januar 2016 werden die beiden reformierten Kirchgemeinden Niederweningen sowie Oberweningen-Schleinikon-Schöfflisdorf zur reformierten Kirchgemeinde Wehntal zusammen geschlossen.

Dieter Minder
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Die reformierte Kirche Niederweningen, das markanteste Gotteshaus im Wehntal.

Die reformierte Kirche Niederweningen, das markanteste Gotteshaus im Wehntal.

Pirmin Kramer

Die Synode, das Parlament der reformierten Kirche des Kantons Zürich, hat der Fusion mit grossem Mehr zugestimmt. Die neue Kirchgemeinde Wehntal zählt 2800 Mitglieder. Dazu kommen 500 Reformierte der Kirchgenossenschaft Schneisingen/Siglistorf. Die neue Kirchgemeinde übernimmt den seit 1977 bestehenden Pastorationsvertrag der Kirchgemeinde Niederweningen mit der Kirchgenossenschaft. Die Absicht, die Kirchgenossenschaft in die neue Kirchgemeinde zu integrieren, scheiterte am unterschiedlichen Recht in den Kantonen Aargau und Zürich. Die Pfarrer Matthias Rissi und Joachim Korus betreuen die Gläubigen in den vier Zürcher und den zwei Aargauer Gemeinden.

Geleitet wird die Kirchgemeinde von einer Kirchenpflege. Bei einer Stimmbeteiligung von 32,8 Prozent haben 754 Stimmberechtigte folgende Personen in dieses Gremium gewählt: Dieter Gyr (Schleinikon), Franz Both (Niederweningen), Verena Baumgartner (Schöfflisdorf), Markus Rösli (Niederweningen), Annina Spiess-Rehli (Niederweningen), Kaspar Zbinden (Niederweningen) und Magdalena Laim (Schöfflisdorf). Zbinden wurde zudem zum Präsidenten gewählt.