Baden-Dättwil

Die Schulanlage Höchi in Dättwil feiert ihren 25. Geburtstag

Mit einer selbst organisierten Chilbi feierten die Schülerinnen und Schüler der Schulanlage Höchi in Dättwil ihr Schulhaus. Das Fest fand unter dem Thema Älpler statt. Dazu entstanden verschiedene Stände, an denen die Kinder spielen konnten.

Der Himmel über Dättwil war grau, die Regenwolken hingen bedrohlich tief. Die Schülerinnen und Schüler des Zeka (Zentren Körperbehinderte Aargau) und der Höchi liessen sich die Stimmung dadurch nicht verderben. Am Donnerstagnachmittag versammelten sie sich auf dem Pausenplatz, um ihr Schulhaus zu feiern.

«Normalerweise hat man nur an einem Tag Geburtstag», sagte Schulleiterin Monica Studerus. «Wir feiern gleich während eines ganzen Jahres.» Im Juni 1988 war das Schulhaus eingeweiht worden, seither sind 25 Jahre vergangen.

Verschiedene Stände

Nach anderen speziellen Jubiläumsanlässen – wie zum Beispiel einer Sternwanderung – bildete die Höchi-Chilbi den Höhepunkt im Jubiläumsjahr. Während der Projektwoche hatten Schülerinnen und Schüler des Zeka und der Höchi diesen Nachmittag vorbereitet. Dabei waren zum Thema Älpler verschiedene Stände entstanden, an denen man spielen konnte.

Im Zeka warteten liebevoll gestaltete Kühe auf die Kinder. Der einen musste man Ringe über die Hörner werfen, der anderen die Milchflaschen vom Rücken katapultieren. Im Schulhaus galt es, verschiedene Gewürze durch Riechen herauszufinden.

In der Turnhalle wurde Käse gestapelt, und zu den Klängen eines Alphorns – gespielt vom Chef der «Spitzbueb»-Bäckereien Pierluigi Ghitti höchstpersönlich – wurden die Fahnen geschwungen. Beeindruckend, wie die Kinder mit Freude bei den verschiedenen Aktivitäten waren.

Erholung im Erzählcafé

Wem der Trubel zu viel wurde, der zog sich in die Aula zurück. Dort warteten im Erzählcafé nicht nur Kaffee und Kuchen auf die Gäste, nein, während des Essens kamen Schülerinnen und Schüler vorbei und lasen ihre selbst geschriebenen Geschichten vor.

Je länger der Nachmittag dauerte, desto mehr setzte der Regen ein. So fand der Schlusspunkt dann in der Turnhalle statt, und aus den vielen Kehlen erklang noch einmal das «Höchi-Geburtstagslied».

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