«Die Pausenplätze der Schulanlagen haben eine ganz andere Bedeutung als früher», sagt Gemeindeammann Markus Dieth. Heute würden die fast parkähnlichen Anlagen auch über das Wochenende von vielen Leuten besucht. Alle Sport- und Spielplätze erhielten neue Beläge. Es wurden Kletterbäume, grosse Hängematten und weitere Spielelemente aufgestellt und neue Bäume sowie Sträucher angepflanzt.

Defekte und unsichere Spielgeräte

Der heutige Gemeinderat Daniel Huser war als damaliger Einwohnerrat in die ersten Planungsschritte für die Neugestaltung der Schulhausplätze involviert. «Vor allem die Umgebungen der Schulen Altenburg und Dorf waren nicht mehr zeitgemäss», sagt er. Es fehlten Spielgeräte, einige waren defekt oder erfüllten die Sicherheitsanforderungen nicht mehr.

Unterdessen Gemeinderat geworden und für das Ressort Bau verantwortlich, gehören die Schulanlagen nun in sein Verantwortungsgebiet. «Der Gemeinderat stellte sich das Ziel, die Anlagen in Absprache mit der Schule neu zu gestalten.» Alle Aussenanlagen sollten nach einem gemeinsamen Konzept geplant werden: «Zur Finanzierung wurde ein Rahmenkredit bewilligt.» Bereits vor den Schulanlagen wurden die Freiräume der Kindergärten nach einem ähnlichen Konzept neu gestaltet. Für Huser ist klar: «Das Vorgehen hat sich gelohnt, das Echo aus der Bevölkerung ist positiv.» Nicht alle nehmen die Anlagen jedoch positiv auf. «Der Gemeinderat hat deshalb Vorbereitungen für Videoüberwachungen eingeleitet», sagt Huser.

In der Schulanlage Dorf sind die Mehrkosten von rund 340000 Franken vor allem auf den Baugrund zurück zu führen. Im Boden ruhte Bauschutt eines ehemaligen Bauernhauses. Weiter musste der lehmhaltige weiche Baugrund zusätzlich stabilisiert werden.

Eine alte Deponie geräumt

Rund 190000 Franken teurer als vorgesehen wurden die Arbeiten an der Umgebung beim Schulhaus Margeläcker. Dort befand sich ebenfalls eine alte Deponie, deren Material fachgerecht entsorgt werden musste. Untersuchungen haben ergeben, dass deren Inhaltsstoffe unbedenklich sind, teilt die Gemeinde dazu mit. Beim Schulhaus Altenburg wurde der Platz einfacher gestaltet als ursprünglich vorgesehen. Er kostete rund 310000 weniger als geplant.

Der Betrag für die Bezirksschule ist geringer, weil dort ein Teil der Umgebung im Rahmen der Sanierung der Bezirksschulanlage ausgeführt und abgerechnet wurde.