Badi
Die Stadt Baden soll ein Limmatbad bekommen

SP-Einwohnerrätin Andrea Arezina hat ein Postulat für ein Limmatbad eingereicht. Der Stadtrat soll prüfen, ob sich zwischen dem Kraftwerk Aue und dem Bädergebiet ein Flussbad einrichten lässt.

Roman Huber
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Baden sei als Wohn- und Lebensort sehr attraktiv, was die gute Rangierung im Städte-Ranking unterstreiche, erklärt die Postulantin. Die Stadt habe freizeitmässig sehr viel zu bieten. «Ein Ort zum Verweilen und zum Baden in der Limmat würde die Lebensqualität der Stadt steigern und uns beim nächsten Städte-Ranking einen noch besseren Platz verschaffen», sagt Arezina.

Es bestehe keine Möglichkeit, im Sommer in der Limmat an einem dafür eingerichteten Ort baden zu können. Die Strömungen seien an gewissen Stellen sehr stark, sodass das Baden für Kinder und ältere Menschen gefährlich ist. Am Kappi-See würden die Anwohner gestört. «Dass Flussbäder bei der Bevölkerung sehr beliebt sind, zeigen vor allem die Obere und Untere Lettenbadi in Zürich, die jeweils prallvoll sind», so Arezina. Auch im Einwohnerrat von Aarau ist ein Vorstoss für ein Aarebad hängig.

Kein einfaches Unterfangen

Die az Aargauer Zeitung hat das Thema in der Ausgabe vom 24. März schon behandelt. Die Frage nach einem Flussbad war im Zusammenhang mit dem Ausbau des Kraftwerks Aue aufgetaucht. Damals sagte Stadtrat Kurt Wiederkehr, dass ein solches Unterfangen unrealistisch sei.

«Im Masterplan Limmat ist kein Flussbad vorgesehen,» erklärt auch Monika Greber, Abteilung Entwicklungsplanung. In Ennetbaden wurde schon geprüft, ob sich ein Bad realisieren liesse. Die Pläne wurden verworfen. Ein Flussbad dürfte auf diesem Abschnitt schwer zu erstellen sein. Arezina möchte, dass auch eine Stauung der Limmat in diesem Bereich geprüft wird.

Im Rahmen der Aufwertung des Limmatraums wurde ein Projekt für Sitzstufen an der Promenade ausgearbeitet. Es liegt noch in der Schublade.