Wie die Stadt Baden mitteilt, «konnte ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Erneuerung des Bäderquartiers erreicht werden». Die Rede ist vom Vorvertrag, der von Stadt und der Verenahof AG (VHAG) unterzeichnet wurde. Dieser regelt die Grundeigentümerverhältnisse sowie Dienstbarkeiten wie öffentliche Wege und Nutzungsrechte. Zudem regelt der Vertrag die gegenseitigen Landabtretungsverpflichtungen und beinhaltet eine Vereinbarung betreffend Überbauung von Flächen durch die VHAG für die Stadt Baden. «Mit diesem Schritt sind die vertraglichen Voraussetzungen für das Umsetzen der Bauvorhaben der privaten Investoren und der Einwohnergemeinde Baden im Bädergebiet gegeben», heisst es in der Medienmitteilung. Der Vorvertrag ermögliche eine gewisse Flexibilität bei der Umsetzung; zum Beispiel bei kleineren Abweichungen von den Plänen oder im Terminplan.

Stadtammann Geri Müller (Team Baden) zeigt sich erfreut über diesen Schritt. «Jetzt ist klar geregelt, welche Partei was bewirtschaftet und wer wo für den Unterhalt verantwortlich zeichnet und wo wir gemeinsam mit der Investorin für den Unterhalt aufkommen müssen.» Auch Benno Zehnder, VR-Präsident der VHAG, zeigt sich erfreut, will aber nicht von einem Meilenstein sprechen. «Natürlich ist der Vorvertrag entscheidend für den Prozess.» Man habe viele Punkte gemeinsam abarbeiten müssen, was schliesslich fünf oder sechs Jahre in Anspruch genommen habe.

Ochsengarten geht an die Stadt

Die Stadt kauft der Investorin eine Teilfläche des Kurplatzes ab und verkauft gleichzeitig eine Teilfläche im Bereich Trinkhalle. Der Verkauf soll der Stadt eine Einnahme von 2,5, Mio. Franken bringen. Verrechnet mit dem Kauf der Kurplatz-Teilfläche resultiert unter dem Strich eine Einnahme von 2,27 Mio. Franken. Weiter soll der unter Schutz stehende Ochsengarten, der sich zurzeit im Eigentum der VHAG befindet, als Abtausch für die abgegebene Parkfläche im bestehenden Zustand kostenlos an die Stadt übergehen. Eine neue Wegverbindung von der Römerstrasse durch die Gartenanlage zu den Bädern wird durch die VHAG finanziert.