Wettingen
Die Theaterproben in Wettingen laufen «guet»

Die Theatergesellschaft Wettingen probt fleissig ihr Stück «Jetz chunnts ned guet!» Die Komodie von Armin Vollenweider verspricht freche Sprüche. «Es ist ein wunderbares Stück», sagt Regisseurin Romy Schibli. Am 11. Januar ist Premiere.

Katja Ramseier
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Die Theatergesellschaft Wettingen übt das Stück Jetzt chunts ned guet
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Die Theatergesellschaft Wettingen übt das Stück Jetzt chunts ned guet

Katja Ramseier

Die Lichter im Raum gehen aus, die Bühne erstrahlt im Scheinwerferlicht. Sepp Stadler, Wirt des Restaurants Krone, Karl Sieber, Metzgermeister und Rolf Unger, Bäckermeister, sitzen gemütlichen an einem Tisch und trinken Bier. Es wird heiter über die Rolle der Frau im Leben eines Mannes diskutiert. Freche Sprüche wie «SOS, wie Sex over sixty» fallen. Auf einmal der Unterbruch: «Leo du musst in das leere Glas schauen, bevor du es umkehrst. Woher willst du sonst wissen, dass es leer ist», sagt Regisseurin Romy Schibli. Die Schauspieler Christian Bolzern, Stefan Meier und Leo Jud fangen mit der ganzen Szene nochmals von vorn an.

Gute Laune trotz harter Arbeit

Noch können die Schauspieler der Theatergesellschaft Wettingen (TgW) die Komödie «Jetz chunnts ned guet!» von Armin Vollenweider nicht ohne Unterbruch durchspielen. Hier und da müssen noch Mimik und Gesten verbessert werden. Auch ein Souffleur kommt zum Einsatz, wenn die Schauspieler ihre Texte vergessen. «Der Souffleur wird während den Aufführungen nicht mehr dabei sein», sagt Schibli. Er sei nur während den Anfangsproben mit dabei. Die Schauspieler können noch während fünf Proben ihr Stück gemeinsam einarbeiten – dann muss der Text sitzen. «Es ist ein wunderbares Stück mit vielen Szenen zum Lachen», sagt Schibli. Dementsprechend lustig sind auch die Proben. Trotzdem: Das Üben steht im Vordergrund.

Der zweite Frühling rückt an

Der Wirt Sepp Stadler führt ein heruntergekommenes Restaurant. Um seine Kasse etwas aufzubessern, veranstaltet er illegale Spielabende in seinem Säli. Aber auch seine beiden Freunde und Nachbarn haben Probleme: Ihre Frauen Senta und Rosa sind über die illegalen Spielabende und den Gestank in der Krone nicht begeistert und üben Druck auf ihre Männer aus. Als Sepp reagiert und zwei junge Frauen im Betrieb als Unterstützung einstellt, scheint sich alles zum Guten zu wenden. Doch die beiden Ehefrauen Senta und Rosa haben nicht mit dem zweiten Frühling ihrer Männer gerechnet. Als dann auch noch Polizist Emil Ötterli wegen der illegalen Spielabende sowie Gesundheitskommissarin Frida Felber auftauchen, ist das Chaos perfekt. Es kommt, wie es kommen muss – nämlich «ned guet».

Vorführungen: 11., 12., 18. und 19. Januar um 20 Uhr im Ref. Kirchgemeindesaal
Wettingen. Reservationen: 056 406 49 51.