«An den Umweltwochen erfahren Sie nichts Neues.» Unter diesem Leitsatz stehen die diesjährigen Umweltwochen, die gestern in Baden eingeläutet worden sind. Wirklich nichts Neues? Corinne Schmidlin, Projektleiterin, relativiert: «Die diesjährigen Umweltwochen behandeln die alltäglichen und bekannten Themen Gesundheit und Umwelt. Trotzdem erfährt und erlebt der Besucher Neues.»

Kubus widerspiegelt den Alltag

Um der breiten Öffentlichkeit die Umweltwochen näher zu bringen, wurde auf dem Schlossbergplatz ein begehbarer Kubus aufgestellt, der gestern in Anwesenheit der Projektleiterin, dem Leiter Stadtökologie Georg Schoop und dem Gemeindeammann Stephan Attiger eröffnet wurde. Im Kubus, eingerichtet wie ein modernes Wohnzimmer, stehen diverse Gegenstände aus unserem Alltag. Anhand der «Wohnungseinrichtung» werden Themen und Ernährung, Gifte im Haushalt, Mobilität sowie Bewegung im Alltag präsentiert.

Beim Ausgang hängt eine Wand mit Karten im Kreditkartenformat, die einfach umsetzbare Vorsätze präsentieren. Diese Karten können von den Interessenten mitgenommen werden. «Wir haben immer die Entscheidung, etwas Gutes für unsere Gesundheit und die Umwelt zu tun. Im Kubus bieten wir Texte und Informationen dazu», beschreibt Schmidlin den Kubus.

Gespräch mit Corinne Schmidlin über die Badener Umweltwochen

Gespräch mit Corinne Schmidlin über die Badener Umweltwochen

Georg Schoop ist sich bewusst, dass sich die diesjährigen Umweltwochen stark auf das Thema Gesundheit konzentrieren. «Das diesjährige Projekt ist ein einmaliger Versuch. Wir wollen zeigen, dass Umweltschutz oft auch mit Gesundheitsförderung zusammenhängt.» Stephan Attiger fügt hinzu: «Baden ist an nachhaltiger Entwicklung in der Wirtschaft sowie der Umwelt interessiert.»

In den drei kommenden Wochen sind diverse Vorträge und Veranstaltungen wie Velotouren und ein Treppenplausch geplant. Das erste Mal finden dabei Events auch in Ennetbaden und Wettingen statt.

Weitere Infos zu Veranstaltungen auf www.baden.ch/umweltwochen