Beizenbummel
Diese Bijous muss man erst entdecken

Mit dem sechsten Rundgang durch das Festgebiet beschliesst das «Badener Tagblatt» seine Beizenbummel. Das Fazit ist bestechend. Zwar hat sich die Zahl der Festbars erneut vermehrt, doch gibt es zahlreiche Festbeizen, wo einiges mehr geboten wird.

Roman Huber
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Der «Bento»-Bau besticht durch seine Architektur
6 Bilder
Beizenbummel durch den Schwib(s)bogen zur Promenade und dann über den Limmatsteg
Architektonisches Meisterwerk
Das «schYff» des vereins Boradore
«Henley on Limmat»

Der «Bento»-Bau besticht durch seine Architektur

Emanuel Freudiger

Wer durch den Schwibbogen neben dem Stadthaus geht, trifft auf die «Bento» (Glanzziit), wo die Aussicht auf die Untere Altstadt genossen wird. Auch gastronomisch wird etwas geboten. Die architektonische Gestaltung bewog die Beizenjury, den Bau in vorderste Ränge zu setzen (siehe Beizen-Wettbewerb).

Wer den Einstieg zur Weinterrasse (La Conferie du Bouton d’Or) findet – er befindet sich gerade vor dem Torbogen, gelangt in eine erholsame Oase mitten im Festgetümmel, wo die Gäste entweder im Keller oder auf der Terrasse verwöhnt werden. Obschon der Zugang fast versteckt ist, erfreut sich die Beiz des Hochbetriebs. Kleiner Tipp: Auch beim Verlassen des Lokals den Kopf einziehen!

Hinunter Richtung Limmat

Die Mühlescheune auf dem Ferroareal unterhalb des Theaterplatzes haben sich die Lions Clubs Baden und Baden-Rohrdorferberg als Standort gewählt. «Ca’ Donne Leoni» bietet neben italienischen Spezialitäten auch ein kulturelles Programm.

An der Promenade hat der Ruderclub Baden mit «Henley on Limmat» mit Restaurant und Flussbar im Obergeschoss einen wassernahen Ort abseits vom Pulk gewählt. Die rudermässig dekorierte Beiz überzeugt auch mit währschafter Küche, der Ansturm ist entsprechend gross, doch das Warten lohnt sich.

Über den Limmatsteg nach Ennetbaden geht es zu Baradore ins «schYff». Dieses ankert auf dem Velounterstand, den sich der Architekt zum Fundament des filigranen Holzbaus machte. Man wollte eigentlich eine Festbeiz auf den Limmatsteg hinaufstellen, verrät Ivo Rölli, Mit-Konstrukteur, und Baradore-Mitglied. Der Verein, der für verrückte Ideen bekannt ist und an der letzten Badenfahrt den Beizen-Wettbewerb gewonnen hat, ist erneut weit vorne rangiert. Trotz des abgelegenen Standorts ist die Festbeiz ein gern besuchter Ort und ist, wenn nicht gerade kultureller Hochbetrieb herrscht, eine Oase der Erholung.

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