Turgi

Diesem Mann schauen Sie besser ganz genau auf die Finger

Pad Alexander sucht während seiner Show immer wieder die Publikumsnähe.

Pad Alexander sucht während seiner Show immer wieder die Publikumsnähe.

Pad Alexander gelang es mit seiner Show im Bauernhaus an der Limmat, selbst hart gesottene Skeptiker zu überzeugen. Geladen hatte der Verein Kulturgi, der das kulturelle Leben im Dorf am Leben erhält.

Zwischen seinen Händen schwebt eine kleine Papierrose, er nimmt den Zauberstab zur Hilfe, es sprühen Funken und schon hält der Magier eine echte Rose in der Hand. Mit staunenden Gesichtern und glänzenden Augen applaudiert Jung und Alt an diesem Samstagabend dem Schweizer Magier Pad Alexander. In seiner Zaubershow im Bauernhaus springen zwar keine weissen Hasen aus einem Zauberhut, noch werden junge Damen in zwei Hälften zersägt, vielmehr überzeugt der ausgebildete Ingenieur mit kleinen, feinen Tricks. Dabei macht die Publikumsnähe seine Zauberei besonders wirkungsvoll. «Kleine detailreiche Zaubertricks wirken verträumter und geben mir Raum, eine Geschichte darum herum zu gestalten», sagt Pad Alexander. So scheut der Magier auch nicht vor etwas poetischer Moderation zurück, während er das Publikum mit Kartentricks verzaubert.

Dabei holt er sich immer wieder Zuschauer zu sich auf die Bühne und arbeitet mit Gegenständen aus dem Publikum. Mit seinen telepathischen Fähigkeiten beeindruckt Alexander besonders, dabei spielt der Magier gekonnt mit der menschlichen Psyche. Allgemein gibt sich der Zauberkünstler sehr Publikumsnahe und sorgt auch mal mit einer Prise Humor für viele Lacher unter den Zuschauern. In der zweiten Hälfte der Veranstaltung begibt sich der Zauberkünstler dann an die Tische der Zuschauer und zeigt seine Tricks aus nächster Nähe. «Oft sieht man Zauberei nur auf der Bühne, wenn ich an die Tische komme, kann man mir genau auf die Finger schauen, das macht es interessanter», sagt Alexander. Mit viel Fingerfertigkeit überzeugt seine Close-Up Magie so auch die letzten Skeptiker unter den Zuschauern. Zauberei begleitet den professionellen Magier schon seit seiner Kindheit. Und während seines Studiums an der FH in Brugg übte er stets Zaubertricks. Daran erinnert sich auch seine ehemalige Englischlehrerin von «Kulturgi». So hat der Zauberkünstler bis heute noch viele Freunde in der Region.

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