Gebenstorf

Dieser Jahresauftakt verwöhnte die Ohren

Beim Neujahrskonzert zeigte das Gebenstorfer Blasorchester sein Können.

Wer den Auftakt ins neue Jahr musikalisch und besinnlich begehen wollte, begab sich am 1. und 8. Januar in die Gebenstorfer Mehrzweckhalle. Dort wartete das aus über 50 Musikern bestehende Blasorchester Gebenstorf unter der Leitung des Dirigenten Karl Herzog für die 21. Ausgabe der Neujahrskonzerte.

Damit sich die jeweils 400 Zuhörenden an beiden Tagen so richtig ins neue Jahr einstimmen konnten, wurde eine dramatische Legende von Hector Berlioz aufgeführt, die sich auch bestens als Start für das Neujahrskonzert eignete: Marche Hongroise aus «La damnation de Faust».

Richtig los ging es dann mit der Oper «Il Barbiere di Siviglia» von Gioacchino Rossini. Der Höhepunkt war dann aber die sinfonische Suite aus der Oper «La Bohème» von Giacomo Puccini, die um 1830 in Paris spielt. Sie handelt von vier armen Künstlern. Dabei verliebt sich Rodolfo in Mimi, die jedoch an Leukämie erkrankt und später stirbt.

Als Abschluss folgte die Oper «La Cenerentola» von Gioacchino Rossini, die zu deutsch Aschenputtel heisst. Aus der ursprünglichen Fassung des Märchens wurden die Elemente Fantastik und Magie entfernt. Den Schluss bildete dann das Capriccio Italien op. 45 von Piotr Iljitsch Tschaikowski. Das Capriccio Italien ist eine Orchesterkomposition, in welcher Tschaikowski italienische Volksmusik verarbeitet.

Das Blasorchester Gebenstorf begeisterte die vielen Konzertbesucher und konnte mit ihnen auf musikalische Art und Weise den Auftakt ins neue Jahr feiern.

Offen für weitere Engagements

Anschliessend ans Konzert lud das Blasorchester zum Apéro ein. Dabei war auch zu erfahren, dass dieses Jahr das Sommerkonzert aufgrund der Badenfahrt erst am 9. September stattfindet. Dafür findet das Fischessen bereits im Juni statt. BOG-Präsident Philipp Merlo resümierte ausserdem: «Für uns ist es jeweils eine schöne Tradition, mit unseren Neujahrskonzerten das neue Jahr einzuläuten. Zudem sind wir neben unseren programmierten Veranstaltungen auch für zusätzliche Engagements offen. So haben wir beispielsweise im letzten Jahr am Cordulatag für die Zunft ein Konzert abgehalten, das mächtig Eindruck machte.»

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