Obersiggenthal
Dieter Martins erster Auftritt als Ammann: «Unserer Gemeinde geht es gut»

Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt als Obersiggenthaler Gemeindeammann zeigte sich Dieter Martin am Neujahrsapéro zuversichtlich. Mit einer passenden Plattform möchte er den Kontakt mit der Bevölkerung pflegen.

Pirmin Kramer
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Dieter Martin bei seiner Rede: «Unserer Gemeinde geht es gut.» PKR

Dieter Martin bei seiner Rede: «Unserer Gemeinde geht es gut.» PKR

Pirmin Kramer

«Ich habe mir Gedanken über unsere Zukunft gemacht und bin zum Schluss gekommen: Unserer Gemeinde geht es gut. Wir befinden uns an guter Lage, haben eine gute Infrastruktur und verfügen über alle Schulstufen», sagte der neue Ammann Dieter Martin am Neujahrsapéro.

Er wolle sich im Allgemeinen ganz bewusst aufs Positive konzentrieren, trotz vieler negativer Schlagzeilen in den Medien: So etwa zeige die wirtschaftliche Entwicklung wieder aufwärts. «Der Zukunftspessimismus beschädigt die gesellschaftliche Kreativität», zitierte er einen Zukunftsforscher.

Martin sagte, er wolle sich als Erstes einen Überblick über den Gemeindebetrieb und die Verwaltung verschaffen. «Und ich möchte den Kontakt zur Bevölkerung pflegen, ich überlege mir hierfür eine passende Plattform. Mich interessieren auch die Ideen derjenigen, die sich nicht politisch betätigen.»

Schulraumplanung steht im Zentrum

Der neue Gemeinderat werde sich an einem Workshop mit der grundsätzlichen Zusammenarbeit und den Legislaturzielen auseinandersetzen. Dieter Martin nannte Themen, die in der Lokalpolitik im Jahr 2014 beschäftigen werden: «Bei den Tagesstrukturen Goldiland wird es um den Baukredit gehen, der in einer Volksabstimmung vorgelegt wird.»

Wesentliches Thema werde auch die Schulraumplanung sein: «Wir brauchen zusätzlichen Schulraum und müssen ein neues Schulhaus bauen.» Gleichzeitig sei es eine Aufgabe, sich mit der Konsolidierung des Finanzhaushaltes zu befassen.

Das gute Zusammenleben mit den ausländischen Mitbürgern habe in Obersiggenthal eine lange Tradition und solle weitergeführt werden.

Wenn er aber etwa lese, dass in den Schulen keine Weihnachtsfeier mehr durchgeführt werden soll, dann sei dies eine Entwicklung in die falsche Richtung: «Wir sollten nicht aus Rücksicht auf unsere ausländischen Mitbürger unsere Traditionen abschaffen, sondern sie dazu einladen, unsere Werte kennenzulernen und mitzutragen.»

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