Polizeikontrolle
Dreimal besoffen am Steuer, dreimal der Führerausweis weg

Der eine fährt in eine Gartenmauer, der zweite schläft am Steuer ein und der dritte macht sich aus dem Staub: Gemeinsam ist allen drei Autofahrern im Alter von 19 bis 62 Jahren , dass sie nicht nüchtern waren. Nun sind sie ihren Führerausweis los.

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Alle drei mussten blasen - und fielen durch (Symbolbild)

Alle drei mussten blasen - und fielen durch (Symbolbild)

Keystone

In Waltenschwil kollidierte ein 21-jähriger Schweizer kurz nach 07.00 Uhr mit einer Gartenmauer. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, verliess er mit dem grauen BMW die Unfallstelle. Nach weniger als einer Stunde sprachen Polizisten beim verantwortlichen Lenker vor. Er musste sich aufgrund festgestellten Alkoholeinflusses einer Blutprobe unterziehen. Der Führerausweis wurde umgehend abgenommen.

Nach 08.30 Uhr kam ein 62-jähriger Schweizer aus dem Kanton Bern auf der Autobahn A1 bei Rothrist von der Strasse ab. Er fuhr Richtung Bern, nickte gemäss ersten Aussagen kurz ein, worauf er via Pannenstreifen au feinen Erdwall geriet. Zudem stellte die Polizei Einfluss von Alkohol beim Verunfallten fest. Es erfolgte eine Blutprobe im Spital sowie die
Abnahme des Führerausweises.

Kurz eingeschlafen?

Kurz vor 10.00 Uhr erhielt die Kantonspolizei eine Meldung eines beschädigten Audi in Baden-Dättwil. Dieser war auf einem Parkplatz bei einer Tankstelle abgestellt. Die Abklärungen ergaben, dass der verantwortliche Lenker, ein 19-jähriger Kroate aus dem Bezirk Baden zuvor bei der Ausfahrt Baden-West mit einer Mittelinsel kollidierte sowie ein Signal einer Lichtsignalanlage beschädigte. Auch er gab an, beim Unfall kurz eingeschlafen zu sein.

Der durchgeführte Atemlufttest zeigte auch, dass er alkoholisiert unterwegs gewesen war. Es erfolgte eine Blutprobe im Spital sowie die sofortige Abnahme des im Februar 2012 angeeigneten Führerausweises auf Probe.

In allen drei Fällen erfolgt die Anzeige an die zuständigen Staatsanwaltschaften, die jeweils eine Untersuchung eröffneten. Der entstandene Sachschaden beträgt insgesamt zirka 30'000 Franken. Personen wurden keine verletzt.