Baden

Drittes Baugesuch – es ist das letzte Puzzleteil der Bäderprojekte

In den ehemaligen Bäder-Hotels Bären, Verenahof und Ochsen entsteht eine Privatklinik.

In den ehemaligen Bäder-Hotels Bären, Verenahof und Ochsen entsteht eine Privatklinik.

Nächste Woche wird das Baugesuch für die Privatklinik eingereicht – es ist das letzte Puzzleteil der Bäderprojekte in Baden.

Der Zeitplan steht: Im Herbst 2018 soll das neue Badener Thermalbad eröffnen. Das Baugesuch für das Bauwerk von Architekt Mario Botta wurde bereits im vergangenen Sommer eingereicht, zusammen mit den Plänen für das angrenzende Wohn- und Ärztehaus. Kommende Woche wird nun der Bauantrag für das dritte und letzte Projekt im Bäderquartier bei der Stadt deponiert: «Wir reichen das Gesuch für die Neugestaltung des Verenahof-Gevierts am 19. Februar bei der Stadt ein», bestätigt Investor Benno Zehnder Informationen des «Regionaljournals SRF».

Beim Verenahof-Geviert handelt es sich um das Areal oberhalb des Thermalbades, auf dem sich die ehemaligen Hotels Bären, Ochsen und Verenahof befinden. Entstehen soll dort eine Privatklinik für Rehabilitation und Prävention mit rund 80 Einzelzimmern. Betrieben wird sie von der Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach + Baden, die überdies rund 32 Millionen Franken in die Erneuerung des Bäderviertels investiert.

Das Geviert war in den vergangenen Jahren zur nervenaufreibenden Knacknuss für Investor Zehnder geworden. Architekt Botta hätte beinahe den Bettel hingeschmissen, nachdem sein ursprüngliches Projekt, das eine Kuppel in der Mitte der Hotels vorsah, von der Stadt abgeschmettert wurde. Ausserdem gab es intensive, «aber konstruktive Diskussionen» mit der Denkmalpflege um die Fassaden der Hotelruinen. «Die Fassaden werden wir in weiten Teilen stehen lassen», erklärt Zehnder. Entsprechend sei er zuversichtlich, dass es beim Verenahof-Geviert keine Einsprachen geben wird.

Gegen das Baugesuch für das Thermalbad waren mehrere Einsprachen eingegangen, wovon noch zwei hängig sind. Es geht um die Frage, wie der Verkehr geführt werden soll. «Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Lösung mit den Einsprechern finden werden.» Im Weiteren geht Zehnder davon aus, dass für den Bau von Thermalbad sowie Wohn- und Ärztehaus keine Hindernisse mehr im Weg stehen. «Wir rechnen damit, dass uns die Stadt die beiden Baubewilligungen in wenigen Tagen erteilen wird.»

Gestartet wird mit den Bauarbeiten im Bäderquartier aber erst, wenn auch die Bewilligung für die Privatklinik vorliegt. «Alle Projekte hängen eng miteinander zusammen, zudem ist es aus logistischer Sicht sinnvoll, sämtliche Bauarbeiten gleichzeitig zu tätigen», erklärt Zehnder. «Wenn alles nach Plan läuft, erfolgt der Spatenstich für alle Projekte noch dieses Jahr. «Es ist ein sportlicher Fahrplan. Aber wir sind zuversichtlich, dass wir ihn einhalten können.»

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