Baden
Ehemaliges Kino Royal bleibt vorläufig erhalten

Die Stadt Baden hat nach Rücksprache mit der Eigentümerin des Kino Royal, das Baugesuch für den Abbruch der Liegenschaft und den Neubau von 13 Parkplätzen sistiert. Die Stadt will für das ehemalige Kino eine kulturelle Zwischennutzung finden.

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Das Kino Royal wird nicht abgerissen

Das Kino Royal wird nicht abgerissen

Aargauer Zeitung

Mehrere konstruktive Gespräche seien nötig gewesen, um eine Lösung zu finden, teilt der Stadtrat Baden am Mittwoch mit. Das Baugesuch der F. Aeschbach AG, Besitzerin des Kino Royal vom 15. November 2010 wurde schlussendlich sistiert.

Vorgesehen wäre ein Abbruch der Liegenschaft an der Bahnhofstrasse 9 gewesen. An dessen Stelle sollten 13 Parkplätze gebaut werden.

Die IG Royal wollte jedoch am Gebäude festhalten und reichte eine Petition mit rund 4‘000 Unterschriften ein. Zudem sind gegen das Bauvorhaben drei Einsprachen bei der Stadt eingegangen. Die Stadt selbst meldete gegenüber der F. Aeschbach AG Interesse an einer Zwischennutzung für kulturelle Zwecke an.

Nicht würdig für Denkmalschutz

Mit dem Entscheid, das Baugesuch zu sistieren, ist nun der Wunsch sowohl der IG Royal als auch der Stadt Baden erfüllt worden. Baden tritt als Mieterin des ehemaligen Kinos auf und vermietet es an eine private Nutzergruppe unter. Verhandlungen über den Mietvertrag seien im Gang, heisst es in der Mitteilung.

Die Stadt Baden liess überprüfen, ob das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt werden kann. Aus Sicht der kantonalen Denkmalpflege rechtfertigt sich ein kantonaler Schutz für das Kino Royal jedoch nicht. Das Objekt wird jedoch im Inventar der erhaltenswerten Bauten der Stadt Baden belassen. (ldu)

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