Ehrendingen
Bruno Schmid äussert sich zu seiner klaren Niederlage – und zeigt sich wortkarg

Die Ehrendingerinnen und Ehrendinger haben Dorothea Frei zu ihrer neuen Frau Gemeindeammann gewählt. Konkurrent Bruno Schmid blieb chancenlos. Jetzt nimmt er Stellung – hält sich aber kurz.

Sarah Kunz
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Bruno Schmid hat im Rennen um den Gemeindeammannssitz klar verloren.

Bruno Schmid hat im Rennen um den Gemeindeammannssitz klar verloren.

Sandra Ardizzone

359 Stimmen erhielt Bruno Schmid (parteilos) als Kandidat für das Amt des Gemeindeammanns in Ehrendingen. Damit blieb er gegen Konkurrentin Dorothea Frei (parteilos) chancenlos – sie erhielt 1015 Stimmen und wurde damit bereits im ersten Wahlgang klar zur neuen Frau Gemeindeammann gewählt. Mit 727 Stimmen verpasste Schmid zusätzlich auch die Wahl in den Gemeinderat.

Dieser setzt sich neu aus Dorothea Frei (1227 Stimmen), Yvan Mülli (parteilos/1253 Stimmen), Neide Zimmermann (CVP/1192 Stimmen), Markus Frauchiger (parteilos/1019 Stimmen) und dem Neuen Erich Frei (parteilos/948 Stimmen) zusammen. Letzterer hat mit seiner Wahl die bisherige Gina Kern (FDP/876 Stimmen) verdrängt.

Während sich Dorothea Frei über ihren klaren Sieg freut, zeigt sich Schmid wortkarg: «Zuerst bedanke ich mich bei allen, die mich gewählt haben, für den Vertrauensbeweis», sagt Schmid auf Anfrage. Das Resultat nehme er so hin, sagt aber auch: «Dank meiner beruflichen Kenntnisse als Bauingenieur hätte ich einen wertvollen Beitrag zur Lösung der grossen anstehenden Probleme beisteuern können.» Mit grossem Interesse werde er nun das Vorgehen des Gemeinderates bei der Lösung dieser Aufgaben verfolgen. Warum das Resultat so eindeutig ausfiel und ob er damit gerechnet hat – zu diesen Fragen will sich Schmid nicht äussern.

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