Ennetbaden
Ehrendingerstrasse soll sicherer werden

Die Ehrendingerstrasse soll saniert und damit für die Verkehrsteilnehmer sicherer werden. Für die Gemeinde entstehen Kosten von rund 4,185 Millionen Franken. Die Gemeindeversammlung muss über den Kredit entscheiden.

Dieter Minder
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Oberhalb des Restaurants Schützenhaus (links) ist entlang der Ehrendingerstrasse ein Trottoir geplant.Emanuel Freudiger

Oberhalb des Restaurants Schützenhaus (links) ist entlang der Ehrendingerstrasse ein Trottoir geplant.Emanuel Freudiger

«Mit den beiden Bushaltestellen und dem Trottoir erfüllen wir vor allem Wünsche der dort lebenden Bewohner», sagt Gemeinderat Jürg Braga. Bis dort Busse halten, würde es aber noch einige Zeit dauern. Beide Bauvorhaben sollen mit der Sanierung des oberen Innerortsteiles der Ehrendingerstrasse verbunden werden. Für die Gemeinde entstehen Kosten von rund 4,185 Millionen Franken. Die Gemeindeversammlung muss über den Kredit entscheiden.

Die Strasse wird befestigt

Ennetbadens Untergrund ist nicht sehr stabil. Dies zeigt sich an der Ehrendingerstrasse besonders deutlich, die Fahrbahn hat sich abschnittsweise stark abgesenkt. Momentan ist der Kanton dabei, den Bereich oberhalb des Baugebietes zu sanieren. Er beabsichtigt, auch den Abschnitt von der Höhtalstrasse bis ans Ende des Baugebietes zu erneuern. Auf der Bergseite will er einen Radstreifen realisieren. Die Gemeinde will diese Gelegenheit nutzen, um eigene Arbeiten auszuführen. Im Untergrund sollen Werkleitungen verlegt werden. Entlang der Strasse sind ein Trottoir und bei der Einmündung Felmenweg ein Fussgängerübergang vorgesehen.

Zwei Haltestellen für Postauto

Der öffentliche Verkehr in Ennetbaden ist zweigeteilt: Das Zentrum und das Wohngebiet im Tal und am Geissberg werden durch die Regionalen Verkehrsbetriebe Baden Wettingen (RVBW) bedient, die Achse ins Höhtal durch die Postautos. Querverbindungen gibt es, vor allem topografisch bedingt, keine. Mit den geplanten Haltestellen im Bereich Felmenweg wird das Angebot der Postautos verbessert. «Frühestens 2017 dürfte bei den geplanten Haltestellen ein Bus anhalten», sagt Gemeindeammann Pius Graf. Der heutige Fahrplan ist so knapp bemessen, dass die Zeit für zusätzliche Stopps nicht reicht. Nach dem Umbau des Schulhausplatzes in Baden soll wieder genügend Kapazität vorhanden sein, dann soll das Postauto anhalten. Es ist vorgesehen, die beiden Haltestellen auf der Fahrbahn zu markieren. Sollte dies abgelehnt werden, müssten Buchten gebaut werden. Deshalb beantragt die Gemeinde sicherheitshalber einen Zusatzkredit von 120000 Franken für Busbuchten.

Bei Strassenbauten innerorts haben die Gemeinden 60 Prozent der Kosten zu übernehmen, 40 Prozent trägt der Kanton. Eine Aufteilung gibt es auch bei der Elektrizitätsversorgung. Im Rahmen des Stromliefervertrages mit den Regionalwerken muss Ennetbaden 40 Prozent der Rohrblockkosten übernehmen. Der Strassenbereich, der saniert werden soll, ist rund 800 Meter lang. Der untere Abschnitt der Ehrendingerstrasse, bis zum Kreisel Landvogteischloss, wurde bereits 2007 bis 2008 erneuert.

Gemeindeversammlung: 15. November, 20 Uhr, Turnhalle.