Neuenhof
Ein Meilenstein: Der Rohbau des Schulhauses steht bereits

Für rund 15 Millionen Franken saniert und erweitert die Gemeinde das Schulhaus Schibler.

Joel Kälin
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Aufrichtefest Schulhaus Schibler in Neuenhof
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Impressionen vom Aufrichtefest des Schulhauses Schibler in Neuenhof.
Impressionen vom Aufrichtefest des Schulhauses Schibler in Neuenhof.
Impressionen vom Aufrichtefest des Schulhauses Schibler in Neuenhof.
Impressionen vom Aufrichtefest des Schulhauses Schibler in Neuenhof.

Aufrichtefest Schulhaus Schibler in Neuenhof

Joel Kälin

Seit September 2014 wird die Schulanlage Neuenhof rundum renoviert und erweitert. Nun steht der Rohbau des teuersten Teilprojektes: die Gesamtsanierung sowie der Ausbau des Schulhauses Schibler für rund 15 Millionen Franken. Im erweiterten Schulhaus entstehen bis Sommer nächsten Jahres unter anderem 22 Klassenzimmer, 9 Gruppenräume, 2 Schulküchen mit je einem Theoriezimmer und ein Informatikraum.

Der Neuenhofer Bauverwalter Peter Richiger lobte am Aufrichtefest die Arbeit der Bauleute: «Wir konnten die Bauphase des Rohbaus rund eine Woche früher abschliessen als geplant.» Nach seiner Rede zeigten Planer, Handwerker und der Gemeinderat ihr Können beim Boccia-Turnier. Dafür wurde im Parterre eine provisorische Spielbahn aufgestellt. Auf einmal standen sich die Vertreter aus dem Baugewerbe und der Bauherrschaft als Kontrahenten gegenüber, nachdem man während zweier Jahre als Einheit ans Werk ging.

Erweiterung für 30 Mio. Franken

Das insgesamt rund 30 Millionen Franken schwere Bauprojekt soll dem Schulareal bis im Winter nächsten Jahres ein neues Gesicht verleihen. Bereits seit letztem Jahr ist die Sanierung des Alten Schulhauses abgeschlossen. Dies kostete die Gemeinde rund drei Millionen Franken. Mit weiteren sechs Millionen schlägt die neue Aula mit Platz für bis zu 400 Personen zu Buche. Sie soll bis nächsten Sommer fertiggestellt sein. Nach der Fertigstellung sämtlicher Schulbauten sollen die beiden alten Pavillons aus den 60er-Jahren rückgebaut werden. Ebenfalls neugestaltet werden die Aussenanlagen.

Mit dieser Gesamtsanierung und Erweiterung rüstet sich die Gemeinde für die Zukunft: Das Bevölkerungswachstum und der Systemwechsel von fünf auf sechs Jahre Primarschule lassen die Schülerzahl ansteigen.