Vogelsang-Gebenstorf
Ein neues Modellmekka für Eisenbähnler wurde eröffnet

Das Modelleisenbahn-Paradies «Zugkraft-Stucki» feiert seine Neueröffnung in moderner Umgebung. In einem hellen Raum sind zwei Modellanlagen zu bestaunen. Ältere sowie auch jüngere Eisenbähnler und Eisenbahnfans kommen auf ihre Kosten.

Daniela Dietsche
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Marco Willimann, der die Anlage selbst gebaut hat, und Gabriel Sarbach erklären den Besuchern die Technik.
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Dieses Modell kennen wir alle aus dem realen Bahnverkehr
Die neu gebauten Anlagen beeindrucken durch ihre Grösse und die dahinterstehende Technik.
Die neu gebauten Anlagen beeindrucken durch ihre Grösse und die dahinterstehende Technik.
Die neu gebauten Anlagen beeindrucken durch ihre Grösse und die dahinterstehende Technik.
Modelleisenbahn-Paradies «Zugkraft-Stucki» feiert Neueröffnung

Marco Willimann, der die Anlage selbst gebaut hat, und Gabriel Sarbach erklären den Besuchern die Technik.

Daniela Dietsche

Nach einem Zwischenstopp in Ennetbaden zügelte das 1975 in Brugg gegründete Modelleisenbahnparadies Zugkraft Stucki nun in neue Räumlichkeiten in Vogelsang. Am Wochenende wurde die Neueröffnung gefeiert. Sogar ein Parkdienst wurde engagiert, was bei den vielen Besuchern, die bereits am ersten Eröffnungsmorgen zahlreich erschienen, durchaus Sinn machte.

Die neuen Räume des Modelleisenbahnparadieses sind offen, hell und freundlich und bieten viel Platz für die grosse Auswahl an Ausstellungsstücken. Als erstes fällt der Blick auf zwei riesengrosse Modelleisenbahnanlagen, die sich durch die Räume schlängeln. Die Anlagen sind bis dreistöckig und die Holzpalisaden lassen darauf schliessen, dass hier und da nochmals ein Stock gebaut wird.

Es gibt eine Aussichtsplattform, von der aus man die ganze Eisenbahnanlage im Blick hat. Die Bildschirme mit den komplizierten Schaltplänen neben den Anlagen lassen darauf schliessen, dass hier grosses technisches und elektronisches Fachwissen dahinter steht. Mittlerweile haben sich Grüppchen gebildet. Die Eisenbahnen werden bestaunt und es wird miteinander fachsimpelt. Auch Hersteller sind gekommen, um den Besuchern die neusten Modelle aus erster Hand zu zeigen und zu erklären.

Die neu gebauten Anlagen beeindrucken durch ihre Grösse und die dahinterstehende Technik.

Die neu gebauten Anlagen beeindrucken durch ihre Grösse und die dahinterstehende Technik.

Daniela Dietsche

Andere Besucher sitzen gemütlich im Café und geniessen die Atmosphäre des Mekkas für Eisenbahnliebhaber. Gabriel Sarbach, der für den Onlineauftritt zuständig ist, verrät, dass die Räumlichkeiten ein Traum von Herrn Stucki, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat, seien. Beide Anlagen seien offen gebaut worden, damit Besucher die Elektronik sehen und sie sich erklären lassen können.

«Mit der Digitalisierung ist ein neues Zeitalter für die Modelleisenbähnler angebrochen», darüber ist sich Sarbach sicher. Mittels Steuerungs- und Kontrollsoftware, die aussehen wie im Bahnverkehr, ist es möglich, jederzeit den Überblick über Signale, Standort und Geschwindigkeit der Züge zu behalten.

Zudem liesse sich so gut wie alles programmieren. Reale Geräusche wie Bremsquietschen in der Kurve sowie sanftes Abbremsen der Züge seien erst durch die Digitalisierung möglich geworden. Sarbach betont, dass gerade durch die Digitalisierung die Nachfrage nach Modelleisenbahnen gestiegen sei und sich auch vermehrt jüngere Generationen von Modelleisenbahnen begeistern liessen.

Mehr Infos finden Sie hier.

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