Mellingen
Ein überparteiliches Komitee wirbt jetzt für die Umfahrung Mellingen

«Ja zur Umfahrung Mellingen – für mehr Lebensqualität»: Mit diesem Slogan will ein überparteiliches Komitee im Abstimmungskampf um die Umfahrung Mellingen punkten. Das Komitee hat heute den Abstimmungskampf lanciert. 100 Grossräte machen mit.

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Soll vom Verkehr entlastet werden: Altstadt von Mellingen

Soll vom Verkehr entlastet werden: Altstadt von Mellingen

Die Umfahrung bringe eine deutliche Verkehrsentlastung und können im Einklang mit der Natur und Umwelt realisiert werden, begründeten heute Vertreter des Pro-Komitees. Dieses ist prominent bestückt. Beide Ständeräte, sechs Nationalräte, die Parteipräsidenten von CVP, FDP, SVP und BDP sowie 55 Grossrätinnen und Grossräte finden sich im über 100 Personen umfassenden Unterstützungskomitee.

Von Verbandsseite sind unter anderen die Aargauische Industrie- und Handelskammer (AIHK), der Touring-Club Schweiz (TCS), der Automobil-Club der Schweiz (ACS), der Schweizerische Nutzfahrzeugsverband ASTAG, der Autogewerbeverband (AGVS) und Baumeisterverband im Pro-Komitee.

Statt 17000 noch 5000 Autos

Mit dem vorliegenden Projekt Umfahrung Mellingen werde das Verkehrsaufkommen in der Altstadt und der Kernzone mit flankierenden Massnahmen von heute 17000 auf unter 5000 Fahrzeuge reduziert und bringe somit eine deutliche Verkehrsentlastung, so die Befürworter.

Sie verweisen zudem auf die Umweltverträglichkeitsprüfung, die gezeigt hat, dass die Umfahrung umweltverträglich realisiert werden kann. Im Projekt ist unter anderem vorgesehen, dass Beeinträchtigungen durch entsprechende Ersatz- und Ausgleichsmassnahmen kompensiert werden. So sollen Bachläufe renaturiert und neue Ausbreitungsgebiete für Amphibien geschaffen werden.

Zudem sollen flankierende Massnahmen realisiert werden. Neue Verkehrssignalisationen und die Optimierung der Lichtsignalanlagen, die Beschränkung der Altstadtdurchfahrt sowie bauliche Änderungen gewährleisten in den Augen der Umfahrungs-Befürworter, dass der Verkehr auch tatsächlich auf die Umfahrung verlagert wird. «Damit wird der Verkehr verflüssigt und Staus werden vermieden. Dies kommt der Umwelt zugute», so das Komitee. (rsn)

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