Badenfahrt 2017
Ein Vorgeschmack in Bildern: Das können Besucher in den sechs Festgebieten erleben

Noch neunmal schlafen, dann fällt der Startschuss für die Badenfahrt 2017. «Versus» lautet das Festmotto und gegensätzlich wird sich auch das Festgebiet präsentieren. Dieses ist unterteilt in sechs Untergebiete, wobei jeweils zwei Gebiete ein Gegensatzpaar bilden.

Martin Rupf
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Das erwartet Sie an der Badenfahrt in den drei Festgebieten
10 Bilder
Kurpark Im Kurpark lässt das Freilichtspektakel 2000 Jahre Geschichte Revue passieren. Die Tribüne bietet 850 Gästen Platz.
Fest-OK Die 111 Meter lange Baute des Fest-OKs ragt über die Hochbrücke hinaus und wird zwei Beizen beherbergen.
"UsVers" In der oberen Halde wird die Beiz «UsVers» stehen, angefertigt, aus lauter Büchern.
Chropfchrötte Die «Chropfchrötte» verwandeln das Stohlergut in die «Schrottbodealp», wo Theaterspektakel geboten wird.
Lunapark Im Gebiet Aue entsteht der Lunapark mit verschiedenen Attraktionen. Gleich angrenzend liegt die Kinderwelt.
Stadtturm Die Stadtturmfassade wird vom Künstler Pascal Arnold mit Projektionen bespielt.
Versus 18 Meter lang und 4 Meter hoch: Das sind die Masse der Leuchtanzeige, die unter der Hochbrücke hängen wird.
Polygon Der Mikrokosmos «Polygon» lockt Besucher mit alternativem Musik- und Kulturprogramm an.
Leviathan Am Stadtfest 2012 gewann «Leviathan» den Preis für die beste Beiz. Ihr Bau bietet heuer eine spektakuläre Aussicht.

Das erwartet Sie an der Badenfahrt in den drei Festgebieten

Aargauer Zeitung

Was sind die grössten Unterschiede zum Stadtfest 2012? Es wird ein Festgebiet unten in der Aue und im Kurpark geben. Dafür ist die Schlossruine Stein nicht mehr Teil des Festes. «Wir wollen uns nicht einfach wiederholen, sondern etwas Neues ausprobieren», sagt Festgestalterin Eliane Zgraggen, die schon für die künstlerische Gestaltung des Stadtfests 2012 verantwortlich zeichnete.

Grosses Festspiel im Kurpark

Das Gebiet «Nord» (grün in der Karte) umfasst den Kurpark, den Abgang zum Tränenbrünneli sowie den Ölrain. Der Kurpark soll ein Kultur-Ort voller Poesie und Besinnlichkeit werden. «Kernstück wird dabei das Festspiel unter der Leitung von Philipp Boe bilden, das mit Einbruch der Dämmerung den ganzen Park verzaubern wird», sagt Zgraggen.

Im Gegensatz zum eher beschaulichen Norden geht es im «Süd»-Gebiet (rot) lärmig und wild zu und her. «Das Festgebiet Aue und die Aueninsel werden zum Spielplatz für Jung und Alt.» So seien neben dem Lunapark ein grosser Funpark sowie eine Freestyle-Zone mit Kletterwand, Half-Pipe und BMX-Park vorgesehen.

«Eine Kinderwelt wird die ganz kleinen und jugendlichen Fesbesucher in dieses Gebiet locken», sagt Festgestalterin Eliane Zraggen. Das Gebiet «Oben» (gelb) umfasst die Halde, den Graben und die Brückenbögen. «Wie schon an vergangenen Festen befinden sich hier die Partyzonen.»

Auch die Hauptbühne wird wieder im Graben unten platziert. Während es «Oben» laut und lärmig ist, sind beim Flussraum «Unten» entlang der Limmat kleine, aber feine Festbeizen mit Trouvaillen-Charakter angedacht.

Das «Neuland» (blau) sei frisch und progressiv, umschreibt Zgraggen das Festgebiet, das den Bahnhopfplatz, die Badstrasse sowie den Theater- und Schlossbergplatz umfasst. Eine Blues- und Jazz-Bühne soll die Festbesucher auf dem Bahnhofplatz willkommen heissen. «Auf den Theaterplatz werden wir, wie schon am Stadtfest, Tische und Bänke stellen. Der Platz selber soll ein Ort der Begegnung werden. Hier soll man gemütlich essen und sich unterhalten können.»

Gleich angrenzend beginnt das Festgebiet «Alt» (orange). «Dank den vielen Spezialplätzen wird dieses Festgebiet besonders stark durch die Ideen der Vereine geprägt werden», so Zgraggen. Zentrum des «alten» Gebiets wird der Kirchplatz bilden, wo es traditionell und laut zu- und hergehen wird.