Mit «Perlen der Volksmusik» begannen die Spreitenbacherinnen und Spreitenbacher das neue Jahr. Die vier Mitglieder des Vokalensembles Spreitenbach, Daniel Pérez (Bass), Larissa Bretscher (Sopran), Sarah Widmer (alt) und Florian Glaus liessen Lieder aus verschiedenen Jahrhunderten erklingen. Darunter so bekannte wie «Im Aargau sind zweu Liebi» oder «Sisch mer alles ei Ding».

Traditionell fand der zweite Teil des Neujahrsempfangs im katholischen Pfarreisaal statt. Doch hier mussten die Besucher einen Traditionsbruch in Kauf nehmen: Kein Kaminfeger überreichte ihnen, wie in den letzten Jahren üblich, einen Glücksbringer.

Diese Lücke soll im kommenden Jahr wieder geschlossen werden. «Wir werden uns beim neuen Kaminfeger dafür einsetzen, dass er im nächsten Jahr wieder kommt», versprach Gemeindeammann Valentin Schmid in seiner Ansprache.

Spreitenbach Neujahrsapéro: Gemeindeammann Valentin Schmid begrüsst die Anwesenden

Gemeindeammann Valentin Schmid begrüsst die Anwesenden

Spreitenbach: Kreis 17 von Zürich?

Er ging darin auch auf die Fusionsgespräche mit der Nachbargemeinde Killwangen ein. Nach einem intensiven Jahr haben die Facharbeitsgruppen ihre Berichte erstellt. «Die Projektleitung wird diese nun beurteilen und den Gemeinden Vorschläge unterbreiten.» Voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte entscheiden die Gemeinderäte über ihre Anträge an die Gemeindeversammlungen.

Von einer weit grösseren Fusion ist in einer Studie der ETH zur Zukunft des Limmattals die Rede. «Darin heisst es, 2050 werde Spreitenbach der Kreis 17 der Stadt Zürich sein», sagte Schmid. Im Saal provozierte er damit einige Lacher, denn so weit die in die Zukunft wollte niemand blicken.