Ende Oktober, Anfang November versank die italienische Provinz Ligurien im Regen. Besonders betroffen waren die bei Touristen beliebten Cinque Terre.

Die Niederschläge lösten Schlammlawinen aus und verwandelten Bäche in reissende Flüsse. «Es gab über 15 Tote und Vermisste», sagt Barabino.

Schlimme Überschwemmungen in Vernazza, Cinque Terre, Ende Oktober 2011

Initiative für Flutoper

Der 72-jährige Wettinger, der seine Wurzeln in dem von den Überschwemmungen betroffenen Genua hat, setzt sich nun für die Flutopfer ein. Mit einer Initiative sammelt er Geld. «Wir wollen das Geld gezielt einsetzen, für den Wiederaufbau einer Schule oder eines Alterszentrums», sagt der langjährige Präsident des Ligurischen Verbandes in der Schweiz.

Franco Barabino aus Wettingen will Überschwemmungsopfern aus Ligurien helfen

Franco Barabino aus Wettingen will Überschwemmungsopfern aus Ligurien helfen

Bis jetzt sind 5000 Franken zusammengekommen. Barabino hofft auf 15 000 Franken bis Ende Januar. Der engagierte Pensionär, den Viele noch als Bijoutier an der Weiten Gasse kennen, widmet seine ganze Zeit der Spendensammlung. «Entweder man macht das ‹con cuore›, oder man macht es nicht», sagt er.

Überschwemmung in Genua

Überschwemmung in Genua

Informationen für eine Spende unter franco@barabino.ch, 076 322 95 22